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Eine Freeriderin ist tödlich verunglückt. © Instagram

Wintersport

Eine Freeriderin ist tödlich verunglückt. © Instagram

Mit Ehemann von Lawine erfasst: Trauer um Ski-Ass

Ein tragisches Unglück in Südamerika hat in der Ski-Welt große Bestürzung ausgelöst.

Es hätte ein traumhafter Winterurlaub werden sollen. So, wie ihn die bekannte französische Freeriderin Juliette Willmann und ihr Ehemann Pierre-Idris Mehdi schon so oft erlebt haben. Tief verschneite Berge, freies Skifahren, perfektes Wetter. Doch der Trip nach Argentinien endete in einer Tragödie: Willmann kam bei einem Lawinenunglück ums Leben. Sie wurde nur 29 Jahre alt.


Gemeinsam mit ihrem Ehemann war die Profi-Freeriderin bei einer Fahrt im Gebiet Lago del Desierto von einer Lawine erfasst und rund 400 Meter mitgerissen worden. Zwar reagierte die Bergrettung sofort und eilte zu Hilfe, doch für Juliette Willmann war es schon zu spät: Sie konnte nur noch tot aus den Schneemassen geborgen werden. Ihr Ehemann überlebte das Unglück, soll laut lokalen Medienberichten außer Lebensgefahr sein.

Einst Skifahrerin, dann Freeriderin

Die Trauer um Juliette Willmann ist auch in der Ski-Welt riesig. Die Französin war eine bekannte Athletin in der Freeride-Szene, also im Skifahren abseits präparierter Pisten und auf freiem Gelände. Sie nahm von 2019 bis 2022 an der Freeride World Tour teil, sozusagen dem Weltcup der Freerider. Im Teenageralter war sie noch im alpinen Skifahren unterwegs und auf Slalom und Riesentorlauf spezialisiert, ehe sie mit 19 Jahren zum Freeriden wechselte.



Besonders tragisch: Nur wenige Tage vor dem Unglück hatten Willmann und ihr Ehemann noch Bilder von ihrem Traumurlaub in Patagonien gepostet. „Wir schätzen uns so glücklich, hier in den Bergen Patagoniens zu sein und diesen fantastischen Ort zu erkunden“, schrieb Willmann in ihrem letzten Post.

Schlagwörter: Wintersport Freeride

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