z Nordische Kombination

Aaron Kostner (links) und Samuel Costa waren bei der Ankunft in Amalfi überglücklich. © instagram

Besondere Vorbereitung: In einer Woche quer durch Italien

Samuel Costa und Aaron Kostner haben eine kräftezehrende Radtour hinter sich. Die beiden Nordischen Kombinierer sind in einer Woche von Gröden bis nach Amalfi (73 km südöstlich von Nepael) gefahren.

Dabei hatten die Südtiroler insgesamt 1.140 Kilometer und 8.490 Höhenmeter zu bewältigen. Doch wie kam es zu dieser Idee? „Ich habe einen Freund versprochen, dass ich ihn eines Tages in Rom mit dem Rad besuchen werde. An diesem Punkt fragte ich mich: 'Warum fahre ich nicht noch weiter in den Süden, vielleicht bis nach Amalfi?' Dann habe ich Aaron gefragt, ob er mitkommen würde, denn ich weiß nicht, ob ich alleine die Motivation aufgebracht hätte“, sagte Costa gegenüber fondoitalia.it.

„Uns wurde nochmal bewussst, wie schön dieses Land ist“
Samuel Costa

Insgesamt 7 Tage waren die beiden unterwegs. Dabei wurden sie von Costas Vater begleitet, der ihnen mit dem Auto folgte. So hatten sie kein unnötiges Gewicht bei der Fahrt zu schleppen. Anschließend war Costa überwältigt von der Landschaft Italiens: „Wir sind durch spektakuläre Landschaften gefahren, die so schön sind, dass man die Müdigkeit gar nicht mehr spürt. Durch diese Reise wurde uns jedenfalls noch mehr bewusst, wie schön Italien ist und was dieses Land eigentlich zu bieten hat.“

Aaron Kostner kurz vor der Ankunft in Amalfi. © instagram


„Die anstrengendste Etappe war die von Rom nach Neapel“
Aaron Kostner

Doch während jeder langen Reise gibt es auch schwierige Momente zu überstehen. „Die anstrengendste Etappe war die von Rom nach Neapel. Nach 70 km ist mir der Reifen geplatzt. Doch glücklicherweise fanden wir 8 km später einen Fahrradladen auf, wo der Schaden repariert wurde“, erzählte Kostner. „Der komplizierteste Moment war die Ankunft in Neapel, weil wir nicht mehr wussten, wohin wir weiterfahren sollen. Glücklicherweise trafen wir dann einen Radfahrer aus der Gegend, der uns eine Zeit begleitete und so den Weg zur Amalfiküste zeigte“, sagte Costa.
„Das Highlight war die Ankunft in Amalfi“
Samuel Costa

Doch was waren schlussendlich die Highlights der Reise? Für Costa eine schwierige Frage: „Die Straßen hier an der Amalfiküste, die durch wunderschöne Landschaften verlaufen, sind schon wunderschön. Auch die hügelige Landschaft in der Toskana ist einzigartig. Das Highlight der Reise war aber sicherlich die Ankunft in Amalfi, als wir direkt ins Meer tauchten.“

Am Freitag kamen die beiden Wintersportler in der Stadt, die an einer steilen Felsenküste liegt, an. Am Sonntag brechen Costa und Kostner wieder in den Norden auf, diesmal mit dem Auto. Denn ab Montag beginnt in Predazzo ein neues Trainingslager der Kombinierer.

Autor: dl

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