z Nordische Kombination

Daniela Dejori muss sich in Geduld üben. © Pentaphoto

Das Pech klebt Daniela Dejori an den Füßen

Sie ist wahrlich nicht vom Glück verfolgt: Südtirols beste Nordische Kombiniererin Daniela Dejori ist nach einer komplexen Saison zurzeit außer Gefecht – wieder, ist man geneigt zu sagen.

Zuerst eine langwierige Corona-Infektion, dann eine Sprunggelenks-Verletzung, jetzt eine Knie-Entzündung. Die Vorbereitung auf die neue Saison läuft für Daniela Dejori nicht nach Plan. Während ihre Teamkolleginnen bereits die ersten Wettkämpfe bestreiten, muss die 19-Jährige aus St. Christina ihr Training auf ein Minimum beschränken.


Alles begann im Mai, als sich Dejori beim Einwärmen einen Bänderriss im Sprunggelenk zuzog. „Ich dachte, dass ich nach ein paar Wochen wieder alles machen kann, aber dem war nicht so“, schildert Dejori gegenüber SportNews: „Zwei Monate musste ich pausieren, ehe ich Ende Juli wieder an einem Trainingslager teilnehmen konnte.“ Dieses dauerte jedoch nur kurz, denn die Sprunggelenks-Verletzung verursachte eine andere Belastung des Knies, was eine Entzündung zur Folge hatte. „Ich hatte starke Schmerzen, bekam eine Zwangspause verordnet und kann noch immer kein Ausdauertraining betreiben“, berichtet sie.

Eine Teilnahme an den Sommer-Wettkämpfen sei darum und wegen des Trainingsrückstandes (zu wenige Sprünge) undenkbar. Wann Dejori wieder in den alltäglichen Trainingsrhythmus einsteigen kann, ist ungewiss. Immerhin fehlen bis zum Weltcup-Start in Lillehammer noch drei Monate. Zeit genug also, um doch rechtzeitig fit zu werden.


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