z Nordische Kombination

Aaron Kostner wird in Otepää bester Azzurro. © EXPA Pictures / EXPA/ Dominik Angerer

Deutscher Sieg bei den Kombinierer – Südtiroler in Aufschwung

Der deutsche Nordische Kombinierer Julian Schmid hat mit einem furiosen Schlusssprint den Weltcup-Wettbewerb im estnischen Otepää gewonnen. Aaron Kostner zeigte ein ausgezeichnetes Langlaufrennen und sammelte wichtige Punkte. Auch Daniela Dejori zeigte bei den Damen einen starken Wettkampf.

In Abwesenheit von Weltcup-Dominator Jarl Magnus Riiber hängte die Österreicher Johannes Lamparter und Franz-Josef Rehrl, sowie den Japaner Ryota Yamamoto auf der Zielgeraden ab und gewann. Im November im finnischen Ruka hatte der 23 Jahre alte Schmid als Senkrechtstarter seinen ersten Weltcupsieg geholt.


Aaron Kostner aus St. Ulrich landete nach dem Springen auf Platz 26 und kämpfte sich dank der viertbesten Laufzeit in der Loipe noch auf Rang 18 nach vorne. Samuel Costa holte als 30. noch einen Weltcupzähler.

Abwesende Top-Stars in Otepää

Im Weltcup der Nordischen Kombination geht es derzeit mehr um die fehlenden als um die aktiven Sportler: Der Gesamtführende Jarl Magnus Riiber droht mit einer mysteriösen Krankheit länger auszufallen, die deutschen Olympiasieger Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek haben Fieber, beziehungsweise Corona. Weltmeister Lamparter nutzte die Zwangspause mehrerer Rivalen am Wochenende exzellent und holte sich mit einem Sieg am Samstag und nun einem zweiten Platz 180 Weltcup-Punkte.

Beim seit Jahren dominanten Riiber ist ungewiss, wann er in den Weltcup zurückkehren kann. Zuletzt konnte er nicht trainieren. „Ich stehe hier mit großen Fragen, was meine Form angeht“, sagte Riiber vor dem Wochenende in Otepää. Er habe Gewicht verloren und komme derzeit nicht in seinen Normalzustand zurück. Bis zur WM im slowenischen Planica sind es noch etwa sechs Wochen.

Westvold Hansen weiterhin ungeschlagen – Dejori stark

Der Sieg ging nach an die norwegische Dominatorin Gyda Westvold Hansen, die zum wiederholten Mal unangefochten vor der erst 17-jährigen Nathalie Armbruster (+26,6) und der Österreicherin Lisa Hirner gewann. Ein starkes Teamergebnis zeigten die Azzurri, Annika Sieff rief als 6. ihre gewohnte Leistung ab und auch Veronica Gianmoena als 9. und Daniela Dejori als 15. zeigten ordentlich auf.

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