
Johannes Lamparter ist der beste Nordische Kombinierer der Saison. © APA/afp / EMMI KORHONEN
Ein Nordtiroler Kombinierer auf dem großen Thron
Johannes Lamparter hat sich seine zweite große Kristallkugel für den Gewinn des Gesamtweltcups in der Nordischen Kombination gesichert.
06. März 2026
Von: apa/det
Der 24-jährige Nordtiroler kam in Lahti im Bewerb von der Großschanze und anschließendem 10-km-Langlauf auf Rang vier. Lamparter kann damit auch von seinem letzten Konkurrenten, dem am Freitag siegreichen Norweger Jens Luraas Oftebro, beim Weltcupfinale kommendes Wochenende auf dem Holmenkollen in Oslo nicht mehr eingeholt werden.
Lamparter war mit 173 Punkten Vorsprung in die vorletzte Einzelkonkurrenz dieses Winters gegangen und legte gleich auf der Schanze vor. Nach einem Sprung auf 129,5 m ging er als Führender mit 18 Sekunden Vorsprung in die Loipe, Jens Luraas Oftebro startete 20 Sekunden später.
Lamparter flog zum Gesamtweltcupsieg. © ANSA / JUSSI ESKOLA
Nach 2,5 km schlossen vier Verfolger zu Lamparter auf, zwei Kilometer vor dem Ziel zog der dreifache Olympiasieger Jens Luraas Oftebro auf und davon und siegte souverän vor seinem Bruder Einar Luraas Oftebro (+3,3 Sek.) und dem Finnen Ilkka Herola (+10,3). Lamparter kam 25,2 Sekunden später ins Ziel. Der Grödner Aaron Kostner belegte Rang 27.
Die kleinen Kristallkugeln im Massenstart und Kompakt hatte der dreifache Olympia-Medaillengewinner 2026 bereits in der Tasche, nun fixierte Lamparter auch seinen zweiten Gesamtsieg nach jenem von 2022/23. Das hatte als einziger Österreicher davor nur Klaus Sulzenbacher 1987/88 und 1989/90 geschafft.
Den Frauen-Bewerb gewann die Finnin Minja Korhonen im Sprint vor der norwegischen Weltcup-Gesamtsiegerin Ida Marie Hagen. Als beste Österreicherin kam Lisa Hirner mit 2:05 Minuten Rückstand auf Rang acht.
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