
Jens Luraas Oftebro hat Gold gewonnen. © APA/afp / ANNE-CHRISTINE POUJOULAT
Ein Norweger macht den doppelten Gold-Coup perfekt
Ein norwegischer Kombinierer hat sich seine zweite Goldmedaille bei den Olympischen Spielen gesichert.
17. Februar 2026
Von: dpa/sn
Jens Luraas Oftebro hat bei den Olympischen Winterspielen Milano Cortina 2026 seine zweite Goldmedaille gewonnen und damit ein starkes Zeichen gesetzt. Im Einzel-Gundersen (Großschanze/10 km) im Tesero Cross-Country Skiing Stadium lief der Norweger ein taktisch kluges Rennen: Nach Rang fünf im Springen (132,5 m) und 22 Sekunden Rückstand auf den Halbzeitführenden Ryota Yamamoto holte er Johannes Lamparter, der als Sprung-Zweiter ins Rennen gegangen war, noch vor Rennhälfte ein. Kurz nach Kilometer 8,7 setzte Oftebro die entscheidende Attacke und lief mit klarem Vorsprung ins Ziel.
Lamparter sicherte sich Silber, während Ilkka Herola mit Bronze seine erste olympische Medaille gewann. „Von einer Goldmedaille habe ich geträumt – zwei zu gewinnen, ist etwas ganz Besonderes“, sagte Oftebro, der nach eigenen Worten auf der Schanze in dieser Saison mit Problemen zu kämpfen hatte und ausgerechnet im wichtigsten Wettkampf seinen besten Sprung zeigte.
Kostner in den Top 20
Mit Aaron Kostner (St. Ulrich) und Samuel Costa (Wolkenstein) waren am Dienstag auch zwei Südtiroler am Start. Kostner lief dabei seinem zweitbesten Saisonergebnis entgegen, am Ende reihte sich der 26-Jährige auf dem 18. Platz ein (+3.11,0 Minuten). Teamkollege Costa überquerte die Ziellinie auf dem 23. Platz (+3.41,0). Damit gelang den beiden jeweils eine kleine Aufholjagd: Zur Halbzeit lag Kostner dank 120,0 Metern von der Schanze auf Rang 27 (110,8 Punkte), Costa folgte mit 116,0 Metern knapp dahinter (28./106,0). Am Donnerstag steht mit dem Team Sprint der finale olympische Wettkampf der Kombinierer an (10.00/14.00 Uhr).Profil bearbeiten
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