
Aaron Kostner zeigte eine starke Leistung. © Pentaphoto
Kurz vor Olympia: Südtirols Kombinierer werden immer besser
Die heimischen Nordischen Kombinierer zeigen weniger als einen Monat vor dem Beginn der Olympischen Spiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo eine stark aufsteigende Tendenz. Am Sonntag wussten sie im deutschen Oberhof erneut zu überzeugen.
18. Januar 2026
Von: leo
Schon im Individual Compact Race vom Samstag, das guten Läufern entgegenkommt, zeigten Aaron Kostner und Samuel Costa mit den Rängen 18 bzw. 22 auf. Tags darauf legten die Grödner in der traditionellen, olympischen Gundersen-Disziplin noch eine Schippe drauf. Das Duo beendete das 10-Kilometer-Rennen im Langlaufen auf den Plätzen 12 und 13.
Für Kostner war es das beste Ergebnis seit fast drei Jahren. Letztmals hatte er sich in Seefeld so weit vorne platziert – damals wurde er Elfter. Costa bestätigte hingegen seine gute Form, nachdem er schon zuletzt in Ramsau knapp hinter den Top 10 landete. Die Basis für das gute Endresultat legte Kostner im Springen, in dem er 1.40 Minuten auf Franz-Josef Rehrl verlor (26.). Nur acht Sekunden dahinter lauerte Costa. Dank der dritten bzw. siebten Laufzeit machten die Südtiroler dann Platz um Platz gut. Damit gaben sie auch eine große Olympia-Empfehlung ab.
Das Siegerpodest mit den Oftebro-Brüdern und Julian Schmid. © ANSA / HANNIBAL HANSCHKE
Der Sieg ging an den Norweger Jens Luraas Oftebro, der nach dem Springen noch auf Rang sechs lag, im Langlaufen dann aber allen davon sprintete. Der Vorsprung auf seinen zweitplatzierten Bruder Einar Luraas Oftebro betrug 27,8 Sekunden. Dritter wurde der Deutsche Julian Schmid (+ 35,9).
Dejori abgeschlagen
Bei den Damen führte einmal mehr kein Weg an Ida Marie Hagen vorbei. Die Norwegerin setzte sich mit 35,4 Sekunden vor der Finnin Minja Korhonen durch. Die Deutsche Nathalie Armbruster komplettierte mit fast einer Minute Rückstand das Podest. Daniela Dejori musste sich mit dem 19. Platz zufriedengeben.Profil bearbeiten
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