
Stefan Rettenegger musste sich am Sonntag knapp geschlagen geben. © ANSA / ANNA SZILAGYI
„Lebenstraum“ von Kombinierer platzt: „Tut verdammt weh“
Der Österreicher Stefan Rettenegger hat den Sieg beim Weltcup-Triple der Nordischen Kombinierer knapp verpasst. Für den Salzburger ist das eine große Enttäuschung, wie er im Anschluss im Interview zugab.
01. Februar 2026
Von: cst/apa
Der 23-jährige Rettenegger musste am Sonntag im Langlauf über 12,5 km nach langer Soloführung erst auf den letzten Metern den Norweger Jens Luraas Oftebro vorbeiziehen lassen.
Der nach dem Springen klar führende Rettenegger verteidigte seine Spitzenposition in der Loipe vor einer fünfköpfigen Verfolgergruppe lange mit Erfolg. In der Schlussrunde machte sich Oftebro aber mit hohem Tempo alleine auf Jagd nach dem Salzburger, den er im letzten Anstieg ein- und überholte. Im Ziel lag der Norweger 3,7 Sekunden vorne.
„Das ist schon sehr enttäuschend und tut verdammt weh. Das Triple zu gewinnen, ist schon ein Lebenstraum von mir. Ich habe lange Zeit geglaubt, dass heute der Tag sein könnte, aber es hat leider nicht geklappt“, sagte Rettenegger, der nach seinem 14. Weltcup-Podestplatz weiterhin auf den ersten Sieg warten muss. Seine Zwischenführung nach 10 km könne er aber als positiven Aspekt zu den Winterspielen mitnehmen.
Samuel Costa war der beste Azzurro. © ANSA / ANNA SZILAGYI
Südtirols Kombinierer hatten mit dem Spitzenfeld nichts zu tun. Die Grödner Samuel Costa und Aaron Kostner beendeten den Wettkampf auf den Rängen 17 und 30.Frauen-Triple an Norwegen
Das Triple der Frauen gewann überlegen die Norwegerin Ida Marie Hagen, die sich mit ihrem zehnten Saisonerfolg auch vorzeitig den Gesamtweltcup sicherte. Daniela Dejori aus Gröden belegte den 23. Platz.Profil bearbeiten
Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.

Kommentare (0)