z Nordische Kombination

Lukas Runggaldier hat seine Karriere beendet. © Pentaphoto

Lukas Runggaldier hört auf: „Alleine ist es fast unmöglich“

Im heimischen Wintersport-Lager gibt es erneut einen Rücktritt zu vermelden: Kombinierer Lukas Runggaldier hat seine Karriere beendet – wenn auch nicht ganz freiwillig.

3 Mal hat der Grödner bei Olympischen Spielen mitgemacht, 6 Mal war er bei Weltmeisterschaften im Einsatz und insgesamt 97 Weltcup-Starts stehen ihm zu Buche: Lukas Runggaldier hat in seiner Karriere als Nordischer Kombinierer viel erlebt. Der ganz große Ausreißer nach oben ist ihm zwar verwehrt geblieben, dafür ließ er mit zahlreichen Top-10-Plätzen immer wieder sein Potenzial aufblitzen. 2014 verpasste er in Sotschi eine Olympia-Medaille zudem nur um 10 Sekunden.


Fast 100 Mal war Lukas Runggaldier im Weltcup an den Start gegangen. © Pentaphoto


Die letzte Saison war für Runggaldier keine einfache. Trotzdem wollte er bis zur WM 2021 in Oberstdorf weitermachen und dann seine Karriere beenden. Doch dann wurden die Kader für die anstehende Saison präsentiert – und der Kombinierer aus St. Christina war nicht mehr Teil der Nationalmannschaft. „Sie wollen eine Mannschaft für Olympia 2026 aufbauen, und mit meinen Leistungen habe ich mich nicht aufgedrängt“, so Runggaldier gegenüber dem Tagblatt Dolomiten. Auf eigene Faust will und kann er es nicht versuchen. „In unserem Sport ist es fast nicht möglich, alleine zu trainieren“, erklärt der 32-Jährige.

Deshalb hat er den Entschluss gefasst, seine Karriere zu beenden. Welche Zukunftspläne der Hobby-Fotograf hat, wem er besonders viel zu verdanken hat und warum seine Hochzeitspläne über den Haufen geworfen worden sind, das lesen Sie in der Freitagsausgabe des Tagblatt Dolomiten.

Autor: det

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