z Nordische Kombination

Aaron Kostner spricht die Probleme offen an. © Flawia Krawczyk

Wenn ein gut gemeinter Ratschlag eine ganze Saison ruiniert

Wie in kaum einer anderen Sportart nimmt das Körpergewicht eine dermaßen große Rolle ein wie in der Nordischen Kombination. Wer leichter ist, fliegt weiter, läuft schneller. Oder doch nicht?

Von:
Leo Holzknecht

Aaron Kostner ist zwar erst 22 Jahre alt, kann jedoch schon auf eine turbulente Karriere zurückblicken. Mit 19 sammelte der Nordische Kombinierer in Lahti seine ersten Weltcuppunkte, 2019 belegte er bei der Weltmeisterschaft in Seefeld den starken 13. Rang. In dieser Saison läuft es beim Grödner aber überhaupt nicht rund. Was dahinter steckt?

Empfehlungen

Kommentare (1)

Bestätigen Sie den Aktivierungslink in unserer E-Mail, um Ihr Konto zu verifizieren und Kommentare zu schreiben.

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.

Hermann Zanier [melden]

Die wenigsten Trainer sind sportmedizinisch ausgebildet, sie sind meistens ehemalige (Spitzen-)Athleten, die sicher einige Erfahrung haben und etwas dazugelernt haben, aber bei gewissen Fragen genügt das nicht mehr. Am besten wüsste der Sportler selber Bescheid, aber wenige haben den Einblick. Leicht fliegt besser, aber Gewichtabnahme bedeutet auch Muskelschwund, Störung vorhandener Gleichgewichte und Verlust des Körpergefühls. Also, liebe Sportler: jeder Ratschlag muss gut abgewogen werden. Man kann nicht von einen Sportler 1:1 auf einen anderen folgern. Das gilt auch im Alpinsport, ein Krisperl kann nicht wie Alberto Tomba fahren.

02.02.2022 16:04

© 2022 First Avenue GmbH