Wintersport

Schwedens IOC-Vertreterin Gunilla Lindberg konnte die Tränen nicht zurückhalten. © APA/afp / JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Olympia-Vergabe: Große Enttäuschung in Schweden

Nach der Vergabe der Olympischen Winterspiele 2026 an Mailand und Cortina d'Ampezzo herrscht beim Mitbewerber aus Schweden große Enttäuschung.

Biathletin Hanna Öberg sagte am Montag dem schwedischen Fernsehsender SVT, der Moment der Bekanntgabe habe sich sehr ernüchternd angefühlt. „Es hat große Hoffnungen gegeben, Olympische Spiele hätten große Investitionen in den Sport in Schweden bedeutet.“ Für ihre Sportart hätte es viel bedeutet, wenn für Olympia eine Biathlon-Anlage in Stockholm gebaut worden wäre, sagte die Pyeongchang-Olympiasiegerin in Östersund.

Sebastian Samuelsson, mit Schwedens Biathlon-Staffel ebenso Olympia-Goldmedaillengewinner, sagte, Olympische Spiele in Stockholm wären großartig gewesen. „Wir haben gezeigt, dass wir nachhaltige Olympische Spiele ausrichten wollten.“ Aber nicht nur Schweden, sondern auch Italien habe eben eine gute Bewerbung abgegeben.

IOC-Präsident Thomas Bach hatte am Montagabend in Lausanne verkündet, dass die Bewerbung von Mailand und Cortina d'Ampezzo den Zuschlag für die Olympischen Winterspiele 2026 bekommt. Die Biathlonwettbewerbe werden in der Südtirol Arena in Antholz ausgetragen. Schweden hat sich damit achtmal in Serie erfolglos um Olympia beworben, sieben Mal davon für Winterspiele.

Autor: dpa/fop

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