n Rodeln Kunstbahn

Armin Zöggeler blickt bereits auf die nächste Wettkampfsaison

Armin Zöggeler hat nur einen einzigen Gedanken: „Sotschi 2014“

Die abgelaufene Saison verlief nicht so, wie es sich Armin Zöggeler vorgestellt hatte. Mit „nur“ einem Sieg und vielen Rückschlägen konnte Italiens bester Rodelsportler aller Zeiten seinen Ansprüchen und jenen seiner Fans nicht gerecht werden. Das interessiert ihn jetzt allerdings alles nicht mehr, er hat ohnehin - so verrät er im Interview mit SportNews - nur eine Sache im Kopf.

Die wäre?

Armin Zöggeler: Olympia 2014 in Sotschi. Seit gut einem Jahr bereite ich mich auf dieses Fernziel vor, diesem habe ich vieles untergeordnet. Das heißt nicht, dass ich den Weltcup vernachlässige. Ganz im Gegenteil: Die Rennen während der Saison sind besonders fürs Selbstvertrauen enorm wichtig. Am Ende zählt für mich allerdings in erster Linie der Olympia-Bewerb.


Wie bereitet sich ein Mann, der 55 Weltcupsiege gefeiert hat, 99 Mal am Podium stand und bereits fünf Olympiamedaillen in seiner Sammlung vorweist, auf das letzte große Highlight seiner Karriere vor?

In meinem Alter muss ich einige zusätzliche Trainingseinheiten einschieben, um mit den jungen Athleten mitzuhalten (lacht). In der Tat beginne ich bereits jetzt mit der Vorbereitung. Nach dem Abschied von Trainer Walter Plaikner muss das Programm der Nationalmannschaft noch genau abgesteckt werden. Allerdings habe ich mein Training bereits in Wochenblöcken eingeteilt, sodass ich immer mal wieder ein paar Tage entspannen kann. Ich hoffe, ich kann die Übungseinheiten, wie geplant, bis in die neue Saison hinein durchziehen und dann topfit nach Sotschi reisen.


Welche Chancen rechnen Sie sich bei den Olympischen Spielen aus?

Das ist schwer einzuschätzen. Die Bahn in Sotschi gefällt mir zwar sehr gut, allerdings bereitet mir das warme Wetter große Sorgen. Ich war jetzt drei Mal vor Ort, fand allerdings nie wirklich ideale Temperaturen vor, um ein schnelles Rennen zu fahren. Im Endeffekt wird einfach vieles von den äußeren Rahmenbedingungen abhängen.


Was nehmen Sie aus der abgelaufenen Saison an Positivem mit auf die nächste Weltcup-Tour?

Mit Sicherheit das Gefühl, dass ich weiter mit den besten Rodlern der Welt mithalten kann. Das haben mir auch die drei Podestplatzierungen im vergangenen Winter gezeigt. Ich kann allerdings nur weiter vorne mitfahren, wenn bei mir wirklich alles stimmt. Das heißt, ich muss stets topfit und hochkonzentriert sein, zudem müssen Material und Rennbedingungen passen. Sollte dies alles der Fall sein, kann ich sicherlich noch für das ein oder andere Highlight sorgen.





Autor: sportnews

Kommentare ( ... )

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen..