n Rodeln Kunstbahn

Schwerer Sturz auf der Rodelbahn am Königssee – der Krankenwagen musste anrücken. © Alle Fotos: Screenshot FIL

Brutaler Sturz überschattet Rodel-Rennen am Königssee

Beim Rodel-Weltcup am Königssee ist das Frauen-Rennen am Samstag von einem schweren Sturz der Russin Viktoria Demtschenko überschattet worden.

Die Tochter des früheren Weltklasserodlers Albert Demtschenko wurde im ersten Lauf in einem der schnellsten Abschnitte der Bahn von ihrem Schlitten geschleudert und schlug mit dem Helm auf dem Eis auf. Bewusstlos rutschte die 23-Jährige weiter und stieß wenige Meter später erneut mit dem Kopf gegen die Wand der Eisrinne.

Demtschenko verliert...

... die Kontrolle...

... fällt vom Schlitten...

... und schlägt mit dem Kopf auf dem Eis auf.


Wie der verantwortliche Rennarzt Dr. Andreas Leidinger wenig später mitteilte, erlitt die Russin ein Schädel-Hirn-Trauma mit Bewusstlosigkeit. „Sie war zu jeder Zeit kreislaufstabil“, sagte er.

Sanitäter hatten sich umgehend um Demtschenko gekümmert und sie aus der Bahn geborgen, im Krankenwagen wurde die Weltcup-20. zur Beobachtung in die Klinik Bad Reichenhall transportiert.

Bei starkem Schneefall kam es auf der schwierigen Bahn in Bayern zu weiteren Unfällen, auch Demtschenkos Teamkollegin Jekaterina Baturina und die Österreicherin Birgit Platzer verloren die Kontrolle über ihre Schlitten. Diese beiden Stürze endeten jedoch glimpflich.

Den Bericht zum Rennen gibt es hier.

Autor: sid

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