n Rodeln Kunstbahn

Am Sonntag jubelte Dominik Fischnaller noch über Olympia-Bronze, jetzt muss der Meransner in Corona-Quarantäne. © APA / EXPA/JOHANN GRODER

Corona-Schock nach dem Jubel um Edelmetall

Glück und Pech liegen im Sport nahe beieinander. Allerdings nicht nur während der Wettkämpfe, sondern auch außerhalb. Am Sonntag schnappte sich Dominik Fischnaller bei den Olympischen Winterspielen in Peking die Bronzemedaille, jetzt wurde der Kunstbahnrodler positiv auf Covid-19 getestet.

Am Sonntag war Fischnaller der umjubelte Sportheld, nachdem er die erste Südtiroler Medaille in Peking einheimsen konnte. Keine 24 Stunden später findet sich der 28-Jährige aus Meransen in einem chinesischen Quarantäne-Zimmer wieder. Wie mehrere Medien am Montag berichteten, wurde Fischnaller positiv auf das Coronavirus getestet.


Fischnaller ist nicht der erste Südtiroler Rodler, der in Peking in Quarantäne muss. Vor drei Tagen hat es bereits seinen Cousin Kevin Fischnaller erwischt. Er verpasste in der Folge das Rennen am Wochenende. Dasselbe Schicksal droht jetzt Dominik Fischnaller, der in der Team-Staffel am Donnerstag wohl nicht an den Start wird gehen können. Die Olympischen Spiele wären für den Südtiroler damit vorbei.

Die Sorgen für Teamchef Armin Zöggeler werden also nicht kleiner, denn wer kann schon weitere positive Covid-Tests ausschließen? Mit Dominik Fischnaller, Andrea Vötter und den Doppelsitzern Emanuel Rieder/Simon Kainzwaldner hätten die Azzurri in der Team-Staffel zum Favoritenkreis auf Edelmetall gehört. Jetzt wird voraussichtlich Leon Felderer einspringen. Von Vötter (sie ist die Freundin von Kevin Fischnaller) gab es am Montag zumindest vorerst gute Nachrichten. Ihre beiden Coronatests fielen negativ aus.

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