
Jonas Müller hat bei der EM triumphiert. © APA / EXPA/JOHANN GRODER
Die Rekorde purzeln im EM-Titelkampf
Mit gleich drei neuen Rekorden hat sich der Österreicher Jonas Müller bei der EM in Oberhof zum neuen Europameister im Kunstbahnrodeln gekrönt.
17. Januar 2026
Von: nie
Aller guten Dinge sind drei – im Falle von Jonas Müller trifft das Sprichwort sogar zweimal zu. Zum dritten Mal in Folge raste der 28-Jährige am Samstagnachmittag im Rahmen des Weltcups in Oberhof zur Goldmedaille einer Europameisterschaft. Auf dem Weg zu seinem Triumph, der nicht hätte eindeutiger ausfallen können, brach er zudem sogar drei Rekorde. Im ersten Durchgang verbesserte er seinen eigenen Startrekord um 16 Tausendstelsekunden auf 7,063 Sekunden, im Zielraum sorgte er mit 42,275 Sekunden ebenso für einen neuen Bestwert. In der Entscheidung übertrumpfte er sich schließlich selbst und markierte mit 42,274 Sekunden abermals den Bahnrekord.
Hinter Müller holten sich die beiden Deutschen Felix Loch (+0,091) und Max Langenhan (+0,275) ihre Medaillen in Silber und Bronze ab. Der Lette Kristers Aparjods wurde nach Rang drei in Durchgang eins noch vom Podest verdrängt. Nicht am Start waren die Azzurri: Da Oberhof nicht mehr in die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Cortina d'Ampezzo fiel, verzichteten Dominik Fischnaller und Co. auf eine Teilnahme und trainierten stattdessen im Olympia-Eiskanal.
Fräbel bleibt cool, Prock fällt weit zurück
Bei den Damen verteidigte die Deutsche Merle Fräbel ebenso erfolgreich ihre Halbzeitführung und bejubelte nach dem U23-EM-Titel im Jahr 2025 nun auch bei den „Seniorinnen“ die Goldmedaille. Hinter ihr folgten die Österreicherin Lisa Schulte (+0,279) und die Schweizerin Natalie Maag (+0,281). Im Pech war die Tirolerin Hannah Prock: Nach Rang drei im ersten Durchgang erwischte sie einen schwachen Start in das Finale und fiel auf den achten Platz zurück.Profil bearbeiten
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