n Rodeln Kunstbahn

Armin Zöggeler (alle Fotos: Hermann Sobe) Dominik Fischnaller Sandra Gasparini Patrick Gruber und Christian Oberstolz

Die Rodler haben am Königssee das Podium im Visier

Andi Langenhahn, Natalie Geisenberger und Tobias Wendl/Tobias Arlt hießen die Sieger beim Weltcup der Kunstbahnrodler am Königssee im Dezember. Die Südtiroler konnten indessen keine Podiumsplatzierung einfahren. Dies soll sich beim zweiten Anlauf an diesem Wochenende ändern.

Die traditionsreiche Kunsteisbahn am Königssee ersetzte in dieser Saison die italienische Kunsteisbahn in Cesana als zweite Station (1./2. Dezember 2012) im Weltcup der Rennrodler. Nun Anfang Januar, macht die Rodel-Elite erneut im Berchtesgadener Land Halt, um das Jahr 2013 mit dem traditionellen Auftaktrennen in Königssee zu beginnen. Die Bahn in Königssee wurde im Jahre 1969 erbaut und ist die älteste Kunsteisbahn der Welt.

Ebenso schon fast traditionell feiert Armin Zöggeler dort übrigens seinen Geburtstag: Der zweimalige Olympiasieger und sechsmalige Weltmeister aus Völlan wird am Freitag, den 4. Januar 39 Jahre alt und möchte seinen Geburtstag mit einer weiteren Podiumsplatzierung feiern. Im Dezember belegte er zwar Rang fünf, jedoch zeigte er beim letzten Rennen des Jahres 2012, das noch immer mit ihm zu rechnen ist. Hinter „Altmeister“ Albert Demchenko, der somit die deutsche Siegesserie beendete (12 Erfolge in Serie), wurde er Zweiter. „Wenn wir beide in unserem Alter ganz oben auf dem Siegerpodest stehen, ist dies schon etwas Besonderes“, ließ der zweimalige Olympiasieger und Rekord-Weltmeister (sechs Titel) verlauten.


Deutsche Fahrer trotzdem Favoriten

Zöggelers größte Widersacher sind neben Demchenko die deutschen Herren, die abgesehen von Sigulda, allen Weltcup-Veranstaltungen der laufenden Saison ihren Stempel aufgedrückt haben. Mit Olympiasieger Felix Loch, Sieger in Igls und Altenberg, Johannes Ludwig, zweimal auf dem Siegerpodest, David Möller, Zweiter in Igls, und Andi Langenhan, der Loch im ersten Rennen am Königsee den Sieg wegschnappte, sind gleich vier Schützlinge von Cheftrainer Norbert Loch in der Gesamtwertung besser klassifiziert als der Völlaner, der momentan den sechsten Platz inne hat. Italien wird insgesamt drei Männer ins Rennen schicken: neben Zöggeler, der sich am 22. Dezember in La Plagne seinen 14. Italienmeistertitel holte, starten auch noch David Mair und Dominik Fischnaller.

Bei den Damen gehtnebenSandra Gasparini auch die junge Maria Messner ins Rennen. Im Dezember wurde Gasparini Siebte, während die Kanadierin Alex Gough mit Rang drei einen Vierfachsieg der deutschen Rodeldamen verhinderte. In Acht nehmen müssen sich Natalie Geisenberger und Co. aber auch vor der Russin Tatiana Ivanova, die den schwarzrotgoldenen Seriensiegerinnen in Sigulda das Nachsehen gab. Doch leicht werden es Olympiasiegerin und Weltmeisterin Tatjana Hüfner, die in dieser Saison noch immer auf ihren ersten Erfolg wartet, die Olympia-Dritte Natalie Geisenberger, die in Königssee und Altenberg die Nase vorn hatte, sowie Igls-Siegerin Anke Wischnewski ihrer Konkurrenz nicht machen.

Im Doppelsitzer bestimmt hingegen der „Bayern-Express“ von Tobias Wendl und Tobias Arlt bislang das Geschehen. Die beiden Deutschen haben nämlich bisher jedes Rennen in dieser Saison gewonnen und führen die Gesamtwertung mit der vollen Punkteausbeute an. Die Hoffnungen der Südtiroler liegen bei Christian Oberstolz und Patrick Gruber, die beim jüngsten Rennen in Sigulda denn Bann brachen und mit Platz drei, abgesehen vom Teamevent in Igls, die erste Podiumsplatzierung der heimischen Kunstbahnrodler in diesem Jahr einfuhren. Am Start sind außerdem Hans Peter Fischnaller/Patrick Schwienbacher und Ludwig Rieder/Patrick Rastner.


Der Zeitplan von Königssee

An „Dreikönig“ wird gerodelt. Gemäß dieser alten Tradition startet der Weltcup in Königssee am 5. und 6. Jänner ins Jahr 2013. Der Jahresauftakt am 5. Januar bleibt den Doppelsitzern (Start 9.15 Uhr) vorbehalten, bevor am selben Tag um 11.40 Uhr die Damen die für sie 1242 Meter lange Eisrinne bewältigen müssen. Am Sonntag, 6. Jänner, gehen dann die Herren um 9.15 Uhr auf die 1362 Meter lange Strecke. Den Abschluss macht der Team-Staffel-Weltcup um 12.30 Uhr.

Autor: sportnews

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