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Dominik Fischnaller ist auf Medaillenkurs. © APA/afp / FRANCK FIFE

n Rodeln Kunstbahn

Dominik Fischnaller ist auf Medaillenkurs. © APA/afp / FRANCK FIFE

Dominik Fischnaller hat die Medaille vor Augen

Dominik Fischnaller träumt bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina von Edelmetall. Der Kunstbahnrodler meisterte am Samstag die ersten zwei Durchgänge im Herren-Einzel ausgezeichnet.

Die Südtiroler hatten den Trainingstagen auf der neuen Eugenio-Monti-Bahn mit Spitzenzeiten ihren Stempel aufgedrückt. Am späten Samstagnachmittag galt es dann aber, diese Leistungen in den Wettkampf umzusetzen. Das ist sowohl Dominik Fischnaller als auch Leon Felderer gelungen, denn nach zwei von vier Durchgängen liegen sie hinter einem Spitzenduo aus Deutschland und Österreich auf Podestkurs.


Fischnaller und Felderer hatten bei der Startnummernauslosung nicht das Glück auf ihrer Seite: Während die Favoriten aus Deutschland, Felix Loch und Max Langenhan, die Eins und die Zwei auf der Brust hatten, starteten sie mit den Nummern zehn und zwölf. Trotz der nachlassenden Bahn schaffte es Fischnaller, seinen Rückstand auf Langenhan in Grenzen zu halten (+ 0,161 Sekunden). Der 26-Jährige hatte zuvor den Bahnrekord in das Ampezzaner Eis gezaubert. Nur 35 Hundertstel dahinter reihte sich der Österreicher Jonas Müller ein.

Fischnaller ohne Fehler

Die Kräfteverhältnisse blieben auch im zweiten Lauf dieselben, obwohl diesmal Fischnaller als Erster startete und erneut einen blitzsauberen Lauf zeigte. Der Meranser verbesserte seine Laufzeit zwar um rund eine halbe Sekunde, dennoch konnte er den Rückstand auf das Führungsduo nicht verringern. Langenhan unterbot seinen Bahnrekord erneut und baute seinen Vorsprung auf Müller auf 0,162 Sekunden aus.

Der Führende: Max Langenhan © APA/afp / FRANCK FIFE

Der Führende: Max Langenhan © APA/afp / FRANCK FIFE


Fischnaller lauert mit 0,298 Sekunden Rückstand auf Rang drei. Kristers Aparjods (Lettland) ist vor der Entscheidung dessen ärgster Widersacher auf eine Medaille. Auf Fischnaller fehlen ihm zwei Zehntelsekunden.

Auch Leon Felderer kann zur Halbzeit eine positive Bilanz ziehen. Der 26-Jährige patzte zwar im zweiten Lauf leicht, nichtsdestotrotz lässt sich der fünfte Platz für den Olympia-Debütanten sehen. Für den dritten Südtiroler im Bunde, Alex Gufler, verlief der erste Teil hingegen nicht nach Wunsch, liegt er doch nur auf Rang 18. Die Entscheidung geht am Sonntag um 17 Uhr bzw. 18.30 Uhr über die Bühne.

Herren-Einzel, das Zwischenergebnis:

Pos.NameLandZeit
1.Max LangenhanDeutschland1.45,826 Minuten
2.Jonas MüllerÖsterreich+ 0,162 Sekunden
3.Dominik FischnallerITA/Meransen+ 0,298
4.Kristers AparjodsLettland+ 0,508
5.Leon FeldererITA/Latzfons+ 0,765
18.Alex GuflerITA/Platt im Passeier+ 1,943


© infografik

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