n Rodeln Kunstbahn

Dominik Fischnaller (Pentaphoto)

Dominik Fischnaller will in der Saison 16/17 hoch hinaus

Die Kunstbahnrodler stecken mitten in der Saisonvorbereitung, letzthin trainierten die Kufenflitzer in Courmayeur. Im Aostatal schwitzte auch Dominik Fischnaller, der sich auf der offiziellen Webseite des italienischen Wintersportverbandes (FISI) zur bisherigen Vorbereitungen äußerte – aber auch auf den Weltcupwinter 2016/17 vorausblickte.

„Die abgelaufene Saison war eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Mit dem Sieg in Igls und Platz zwei beim Sprint in Park City bin ich ausgezeichnet gestartet. Danach ging es mit meiner Leistung bergab, was auf körperliche, aber auch technische Probleme zurückzuführen war. Gegen Ende der Saison wurde es mit Podestplätzen in Sotschi und Winterberg zwar besser, doch Rang sechs in der Weltcup-Gesamtwertung war sicherlich nicht das, was ich mir vor dem letzten Winter erwartet hatte“, übt Dominik Fischnaller im Trainingslager Selbstkritik.

Gemeinsam mit dem neuen Athletiktrainer Matthias Schnitzer und dem ehemaligen Bob-Champion Antonio Tartaglia, der auch neu zum Trainerstab gehört, arbeiteten die Kunstbahnrodler in den vergangenen Wochen auf Hochtouren. Fischnaller legte sein Augenmerk dabei unter anderem am Anschieben. „Das ist sicherlich noch meine Achillesferse und ich denke, dass ich hier bis zu 15 Prozent Verbesserungspotenzial habe. Deshalb habe ich auch viel Zeit in der Kraftkammer verbracht“, fasst der 23-jährige Mühlbacher zusammen.

Was die Ziele für die kommende Saison angeht, so möchte Dominik Fischnaller in der Gesamtwertung unter die ersten Drei kommen. „Ich denke schon, dass ich die Qualität dazu habe – auch wenn ich natürlich weiß, dass die Konkurrenz nicht schläft und immer stärker wird. Wir kämpfen nicht mehr nur gegen die Deutschen. Auch die österreichische, US-amerikanische oder lettische Mannschaft schläft nicht. Mein Hauptaugenmerk habe ich auf die WM in Igls gelegt. In Tirol bin ich in den vergangenen drei Jahren immer aufs Podium gefahren. Es ist eine Bahn, die mir sehr liegt, die nahe an meiner Heimat liegt, wo mich viele Freunde anfeuern“, so Fischnaller abschließend.

Autor: sportnews