
Ivan Nagler und Fabian Malleier haben das Podest knapp verpasst. © ANSA / FILIP SINGER
Wimpernschlag entscheidet Podest-Krimi – UPDATE
Beim Weltcup-Finale in Altenberg haben Ivan Nagler und Fabian Malleier nur knapp das Podest verpasst. Die Südtiroler vollendeten jedoch eine tolle Aufholjagd. Wenig später schrammten auch noch die Olympia-Heldinnen an den Top-3 vorbei.
07. März 2026
Von: nie/fop
Eine Woche nach dem starken zweiten Platz auf dem Natureis von St. Moritz war das Hundertstel-Glück auf der Seite der Konkurrenz: Am Samstagvormittag fehlten Nagler und Malleier nur 25 Tausendstelsekunden auf den dritten Rang. Damit blieb ihre tolle Aufholjagd ungekrönt. Nach dem ersten Durchgang lag das azurblaue Duo noch auf dem siebten Rang, in der Entscheidung gelang Nagler und Malleier aber die beste Zeit im Feld.
Den Sieg sicherten sich die Österreicher Thomas Steu und Wolfgang Kindl mit einer Zeit von 1.22,754 Minuten. Juri Thomas Gatt und Riccardo Martin Schöpf fixierten den Doppelsieg für den Österreichischen Rodelverband (+0,126 Sekunden). Das Podium komplettierten Toni Eggert und Florian Müller aus Deutschland (+0,150). Die Olympiasieger Emanuel Rieder und Simon Kainzwaldner aus Südtirol landeten auf dem neunten Platz (+0,733).
Auch Vötter/Oberhofer auf Platz vier
Am Samstag stand in Altenberg noch eine weitere Entscheidung an, nämlich jene im Doppelsitzer-Bewerb der Damen. Die Olympiasiegerinnen Andrea Vötter und Marion Oberhofer beendeten diesen auf dem vierten Rang. Bereits nach dem ersten Lauf lagen sie am Fuße des Podiums, schafften dann aber nicht mehr den Sprung in die Top-3.Vötter und Oberhofer beendeten das Rennen mit einem Abstand von 0,342 Sekunden auf die siegreichen Österreicherinnen Selina Egle/Lara Michaela Kipp. Diese behaupteten sich gegen die Deutschen Dajana Eitberger/Magdalena Matschina (+0,151 Sek.) und das lettische Duo Marta Robezniece/Kitija Bogdanova (+0,282 ).
Dominik Fischnaller befindet sich auf Podiumskurs. © ANSA / FILIP SINGER
Bereits Samstagmittag absolvierten die Männer und Frauen zudem den ersten Lauf der Einsitzerrennen. Dominik Fischnaller liegt dabei mit 0,242 Sekunden Rückstand auf den Führenden Felix Loch in absoluter Lauerstellung. Leon Felderer fuhr auf den fünften Rang, Alex Gufler steht zur Hälfte des Rennens Platz 16. zu Buche.
Bei den Frauen führt die Lettin Kendija Apajode zur Halbzeit mit hauchdünnem Vorsprung vor (Merle Fräbel aus Deutschland. Verena Hofer und Sandra Robatscher liegen an zehnter bzw. 15. Position.
Den Sieger fechten sowohl Männer (10.35 Uhr) als auch Frauen (11.47 Uhr) erst am Sonntag aus.
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