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Verena Hofer hat in Winterberg einen weiteren Podestplatz gefeiert. © Foto Hermann Sobe / Hermann Sobe Medienservice HS

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Verena Hofer hat in Winterberg einen weiteren Podestplatz gefeiert. © Foto Hermann Sobe / Hermann Sobe Medienservice HS

Nur zwei sind schneller: Hofer zaubert in Winterberg

Verena Hofer beißt sich in diesem Weltcup-Winter immer mehr ganz oben fest. In Winterberg raste die Feldthurnerin zum zweiten Mal in ihrer Karriere auf das Podest.

Als die TV-Kamera im Zielraum Verena Hofer einfing, brüllte sie ihre ganze Freude heraus. Soeben verteidigte die 24-Jährige souverän ihren dritten Platz aus dem ersten Durchgang und knöpfte Konkurrentin Lisa Schulte (4./+0,430 Sekunden) sogar noch knapp zwei Hundertstelsekunden ab. Für einen weiteren Sprung nach vorn sollte es in der Veltins-Eisarena zu Winterberg aber nicht reichen: Die Österreicherin Hannah Prock wiederholte ihr Kunststück vom Saisonauftakt, der ebenso in Nordrhein-Westfalen stattgefunden hatte, und feierte den zweiten Weltcupsieg ihrer Karriere vor der Deutschen Julia Taubitz (+0,087). Dahinter komplettierte eine strahlende Hofer das Podest (+0,365).


Ähnlich wie die Tirolerin Prock trumpft auch Hofer im richtigen Moment auf. Mitte Dezember gab die Südtirolerin in Park City noch ihr Debüt auf dem Weltcup-Podium, ziemlich genau einen Monat später kehrte sie auf das Treppchen zurück. So kurz vor den Olympischen Spielen in Cortina d'Ampezzo (6. bis 22. Februar) könnte ihre Form nicht besser sein.

Robatscher knapp an Top 10 vorbei

Neben Hofer waren noch drei weitere Südtirolerinnen auf dem Einsitzer im Einsatz. Sandra Robatscher (11./+0,984) verpasste die Top 10 lediglich um 14 Tausendstelsekunden, zwei Plätze dahinter reihte sich die junge Antholzerin Alexandra Oberstolz mit einer weiteren starken Darbietung ein (+1,049). Für Nina Zöggeler war derweil schon nach dem ersten Durchgang Schluss.

Bei den Herren hatte ebenso ein Athlet des Österreichische Rodelverbandes die Nase vorn. Jonas Müller verteidigte seine Führung aus dem ersten Durchgang vor dem Deutschen Felix Loch (+0,105) und seinem Landsmann Nico Gleirscher (+0,117). Dominik Fischnaller war vom Podestkampf nicht allzu weit entfernt, der Gesamtweltcupsieger der Saison 2022/23 landete auf dem sechsten Rang (+0,636). Seine Teamkollegen Alex Gufler, Leon Felderer und Leon Haselrieder verpassten hingegen den zweiten Durchgang. Am Sonntag stehen schließlich die Wettkämpfe der Doppelsitzer (11.00/12.15 Uhr) sowie die Team-Staffel (13.50 Uhr) auf dem Programm.

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