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Johannes Ludwig krönte sich in Peking zum Olympiasieger. © APA/afp / JOE KLAMAR

Rodel-Olympiasieger hat genug: „Jeder Tag vom Kufensport bestimmt“

Die Rodel-Weltmeisterschaften 2023 in Oberhof finden ohne den Lokalmatadoren Johannes Ludwig statt. Am Montagabend zog der 36-Jährige einen Schlussstrich unter seine Karriere. Auf dem Gipfel des Erfolges beendete der dreimalige Olympiasieger aus Deutschland seine Laufbahn.

„Rennrodeln ist, seitdem ich sechs Jahre alt war, der grundlegende Inhalt meines Lebens. In den zurückliegenden 30 Jahren war nahezu jeder Tag vom Kufensport bestimmt und verlangte mir, aber auch meinem familiären Umfeld, große Entbehrungen“, schrieb Ludwig in einer persönlichen Erklärung.


Ludwig stand lange im Schatten seines Teamkollegen Felix Loch. Doch als dieser bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang 2018 das Olympia-Gold im letzten Lauf verspielte, war Ludwig da und holte sich Bronze sowie Gold in der Staffel.

Dieses Erfolgserlebnis setzte viele neue Kräfte frei. Acht seiner insgesamt zehn Weltcup-Einzel-Erfolge holte er in den vergangenen drei Saisons. Und zur Krönung gab es im vergangenen Winter nicht nur den Gesamtweltcup, sondern auch olympisches Gold im Einzel und mit dem Team.

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