n Rodeln Kunstbahn

Sandra Gasparini (Foto: Denis Trapp)

Sandra Gasparini zieht Bilanz: „Hätte mir mehr erwartet“

Vor knapp einem Monat ist die Saison 2012-13 der Kunstbahnrodler mit dem Weltcupfinale im Olympiaort Sotschi zu Ende gegangen. Seither hatte die einzige Dame der italienischen A-Mannschaft, Sandra Gasparini, Zeit um das abgelaufene Sportjahr noch einmal Revue passieren zu lassen. Im Interview mit SportNews spricht die sympathische Sterzingerin über unerfüllte Erwartungen, ihre Frühjahrspause, ihr Passion Eishockey und Sotschi 2014.

Ihren Traum von einer Podiumsplatzierung konnte sich Sandra Gasparini in diesem Winter zwar nicht erfüllen, aber immerhin fuhr sie bei sechs von neun Weltcuprennen in die Top-Ten. Glücklich scheint die Sterzingerin über ihre Ergebnisse trotzdem nicht. „Mit der vergangenen Saison bin ich nicht so ganz zufrieden, unterm Strich hätte ich mir mehr erwartet. Ich habe im vergangenen Sommer mehr trainiert, aber es sollte einfach nicht sein. Ich habe mich fit gefühlt und die Steigerung war auch da, das habe ich unter anderem auch durch die schnelleren Zeiten am Start gemerkt. Am Ende habe ich dann jedoch auch einige Rennen verpatzt“, zieht die 22-jährige Rodlerin aus Sterzing Bilanz, der in der vergangenen Saison als bestes Ergebnis der siebte Platz Weltcup in Königssee im Dezember zu Buche steht.


Dem Freund beim Eishockey-Finale die Daumen drücken

Nun, nach Saisonende, genießt Gasparini vor allem die Ruhe. „Im Moment bin ich recht froh, dass die Saison vorüber ist. So kann ich mich erholen und Energie für die kommende Saison tanken. In knapp zwei Wochen fahre ich mit meinem Freund in die Karibik, wo wir für zwei Wochen lang Urlaub machen werden“, so Gasparini, die sich im Gespräch mit SportNews als kleiner Eishockeyfan entpuppte. „Mein Freund (Patrick Mair, Anm. d. Red.) spielt bei Sterzing Eishockey, deshalb werde ich mir natürlich in den kommenden Wochen die Playoff-Finalspiele der Serie A2 anschauen. Die in Sterzing auf jeden Fall und vielleicht fahre ich ja auch zu der ein oder anderen Partie nach Eppan“, lächelt Gasparini.


Fernziel Sotschi 2014

Über die kommende Saison denkt die 22-jährige Südtirolerin noch nicht genauer nach: „Zu Beginn der Saison sind wir eigentlich ziemlich auf uns selbst gestellt. Ich halte mich im Moment fit, aber mit der gezielten Saisonvorbereitung werde ich erst nach dem Urlaub beginnen.“ Ob sie sich schon Gedanken über die Olympischen Spiele in Sotschi 2014 gemacht hat? „Natürlich geht der ein odere andere Gedanke bereits in Richtung Sotschi 2014. Ich bin hochmotiviert und will für dieses Highlight in Top-Form sein, deshalb werde ich in diesem Jahr auch erst ein wenig später mit der Vorbereitung beginnen. Ob ich glaube, dass Armin (Zöggeler a.d.R.) in Sotschi Medaillenchancen hat? Die Rennen dort werden sehr stark vom Wetter abhängen. Wenn es regnet, wie vor einem Monat beim Weltcupfinale, dann wird es schwierig. Denn dann sind die Rodler kaum zu schlagen. Das Wetter in Sotschi ist verrückt. Aber wenn er sich nicht vorstellen könnte ein Top-Ergebnis zu erzielen, hätte er nicht weiter gemacht. Die Bahn in Sotschi ist lang und der Start ist steil, das kommt ihm zugute“, nimmt die amtierende Italienmeisterin abschließend Bezug.

Autor: sportnews

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