n Rodeln Kunstbahn

Der 21-jährige Leon Felderer kam erstmals bei einer Olympia-Staffel zum Einsatz. © ANSA / VASSIL DONEV

Südtirols Rodel-Team verpasst das Podium

Deutschland hat auch das letzte Olympischen Rodelrennen gewonnen und damit bei den Winterspielen alles abgeräumt, was es an Goldenem zu holen gab. Italiens Auswahl verpasste dagegen die Medaillenränge.

Die heimische Staffel, bei denen Bronzemedaillengewinner Dominik Fischnaller coronabedingt fehlte, zählte zwar nicht zu den heißesten Medaillenanwärtern, hatte aber doch mit einem großen Überraschungscoup geliebäugelt. Am Ende des letzten Olympischen Rodelbewerbs belegten Andrea Vötter (Völs), Leon Felderer (Latzfons) und das Duo Simon Kainzwaldner/Emanuel Rieder (Villanders/Meransen) den fünften Rang.


Die Azzurri zeigten insgesamt drei gute Fahrten, wobei Vötter und Felderer aber immer wieder von der Ideallinie abkamen und Kainzwaldner/Rieder mit einem Rückstand von 0.618 Sekunden in ihren abschließenden Lauf schickten. Die Doppelsitzer machten zwar ordentlich Zeit gut, mussten sich aber dem russischen Team geschlagen geben. Am Ende belegten Vötter und Co. hinter Russland den fünften Platz. Damit bleibt es für Italien an diesem Donnerstag bei einer Medaille, nämlich jener des Algunder Snowboarders Omar Visintin.

Deutschland räumt alles ab
Mit der besten Bilanz der Geschichte haben die deutschen Rodler dagegen die Winterspiele abgeschlossen und Natalie Geisenberger zur deutschen Rekord-Olympiasiegerin gekrönt. Die 34-Jährige ist nach dem Team-Triumph am Donnerstag sechsmalige Rodel-Goldmedaillengewinnerin. Die Doppelsitzer Tobias Wendl und Tobias Arlt siegten ebenfalls zum sechsten Mal bei Winterspielen. Einsitzer Johannes Ludwig feierte mit dem Team-Gold seinen insgesamt dritten Olympiasieg. Silber ging an die bärenstarken Österreicher Madeleine Egle, Wolfgang Kindl und Thomas Steu/Lorenz Koller, Bronze gewann Lettland.


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