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Armin Zöggeler, Cheftrainer der Kunstbahnrodler. © Foto Hermann Sobe / Hermann Sobe Medienservice HS

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Armin Zöggeler, Cheftrainer der Kunstbahnrodler. © Foto Hermann Sobe / Hermann Sobe Medienservice HS

Weltcup in Winterberg, aber wo sind Südtirols Rodel-Stars?

Nach der Absage in Igls begann an diesem Wochenende in Winterberg (Deutschland) der Weltcup der Kunstbahnrodler. Allerdings fehlten die Südtiroler Stars – warum, das verrät Cheftrainer Armin Zöggeler.

Beim Blick auf die Ergebnisliste der Weltcuprennen in Winterberg fällt sofort eine Kuriosität auf: Keiner der Südtiroler Rodel-Stars war am Start. Dominik Fischnaller, Andrea Vötter oder Marion Oberhofer & Co.: sie alle fehlten bei der ersten Weltcupetappe. Dafür warfen sich viele junge Wilde den Eiskanal in Nordrhein-Westfalen runter. Was steckt da dahinter?


„Wir haben uns dazu entschieden, mit der A-Mannschaft eine zusätzliche Trainingswoche auf dem Olympia-Eiskanal in Cortina einzulegen und dafür den Weltcup-Auftakt auszulassen. Dafür durfte unser Juniorenteam in Winterberg ran“, erklärt Italiens Rodelchef Armin Zöggeler auf SportNews-Nachfrage.

„Wir wollten lieber in Cortina noch einmal intensiv trainieren.“ Armin Zöggeler

Der Grund ist ein einfacher: Die Rennen in Winterberg sind der Ersatz für die in Igls ausgefallenen Wettkämpfe. „Es war zwar ein reguläres Weltcuprennen, in dem auch Punkte vergeben wurden. Allerdings zählte diese Etappe nicht zur Olympia-Qualifikation. Wir haben das also besprochen und entschieden, lieber in Cortina noch einmal intensiv zu trainieren“, so Zöggeler.

Eine Talentprobe

Die jungen Wilden haben ihre Sache in Winterberg jedenfalls gut gemacht. So landete die Antholzerin Alexandra Oberstolz am Sonntag im Damen-Einsitzer auf dem 11. Rang und somit noch vor der amtierenden Weltmeisterin und Gesamtweltcupsiegerin Julia Taubitz aus Deutschland. Die Völlanerin Katharina Sofie Kofler wurde 17., während der Sieg an die Österreicherin Hannah Prock ging. In der Teamstaffel landete Italien (mit Oberstolz, Brunner/Weissensteiner, Haselrieder, Falkensteiner/Huber) auf Rang 6, während sich Deutschland den Sieg holte.

Nun übersiedelt der Rodel-Weltcup nach Nordamerika, wo am kommenden Wochenende in Park City (USA) gefahren wird. Die Südtiroler brechen am Montag nach Übersee auf, dann sind auch die Stars um Dominik Fischnaller wieder dabei.

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Hermann Zanier

guter Beschluss, kurz vor den langen Reisen nach Nordamerika

08.12.2025 08:18

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