v Rodeln Naturbahn

Alex Gruber hat den EM-Titel geholt. © M. Jennewein

Premiere in Laas: Alex Gruber ist Europameister

Mit den Medaillenentscheidungen im Einsitzer der Herren und im Teambewerb sind am Sonntag 29. FIL Europameisterschaften im Rennrodeln auf Naturbahn in Laas zu Ende gegangen. Alex Gruber (Villanders) kürte sich erstmals zum Europameister, im Teambewerb ging der Sieg ebenfalls an die Gastgebernation.

Nach einer frostigen Nacht mit Temperaturen von -11 Grad präsentierte sich die „Gafair-Bahn“ am Rande des Nationalparks Stilfserjoch in einem perfekten Zustand. Bereits im ersten Lauf legte Alex Gruber in 1.01,69 Minuten den Grundstein zum Erfolg. Mit neuem Bahnrekord hielt er seine Verfolger Michael Scheikl (AUT) und Florian Clara (Südtirol) auf Abstand. Im Entscheidungslauf zeigte Scheikl groß auf, am Ende musste sich der Titelverteidiger um 0,07 Sekunden geschlagen geben. Mit einer Gesamtzeit von 2.03,66 Minuten kürte sich Gruber nach zwei Weltmeistertiteln (2017/2019) erstmals zum Europameister im Einsitzer, sein Teamkollege Patrick Pigneter (Südtirol) holte Bronze (+0,82 Sekunden), während Florian Clara (+0,93 Sekunden) auf Rang vier abrutschte.


„Die kalten Temperaturen kommen mir entgegen, bei solchen Bedingungen ist mein Material einfach super. Am Ende war es knapp und ich hatte wohl das Glück auf meiner Seite“, strahlte Gruber im Ziel. „Ich mag diese Bahn, und dass ich mich im zweiten Lauf nochmals steigern konnte stimmt mich positiv. Ich freu„ mich über Silber, es war ein super Tag“, erklärte Scheikl. Auch Pigneter zog zufrieden Bilanz, nach seiner insgesamt achten Einzelmedaille bei Europameisterschaften: „Mit dem ersten Lauf bin ich nicht so zufrieden, daher wollte es im Finale besser machen. Es freut mich, dass ich es geschafft habe und jetzt die Medaille in den Händen halte.“

Die siegreichen Mannschaften im Teambewerb.

Im abschließenden Teambewerb setzte sich Titelverteidiger Italien mit Evelin Lanthaler/Alex Gruber in 2.06,80 Minuten gegen Österreich (Tina Unterberger/Michael Scheikl) durch. Die Bronzemedaille ging an Russland (Ekaterina Lavrenteva/Aleksandr Egorov).

Die Bilanz der Organisatoren fällt positiv aus: „Noch am Trainingstag sorgte der milde Nordföhn für Sorgen bei den Bahnarbeitern. Doch dann wurde es richtig kalt und die Bedingungen waren wirklich perfekt. Mein Dank geht an die fleißigen Bahnarbeiter und freiwilligen Helfer, allen voran an Bahnchef Erich Trenkwalder“, lobt Rennleiter Günther Staffler vom ASC Laas Raiffeisen sein Team.
Top-Drei Einsitzer Herren, 13.02.2022
1.Alex Gruber (ITA/Villanders) 2.03,65 Minuten
2.Michael Scheikl (AUT) +0,07 Sekunden
3.Patrick Pigneter (ITA/Völs) +0,82 Sekunden
Top-Drei Teambewerb, 13.02.2022
1.Italien (Lanthaler/Gruber) 2.06,80 Minuten
2.Österreich (Unterberger/Scheikl) +0,93 Sekunden
3.Russland (Lavrenteva/Egorov) +1,39 Sekunden
Medaillenspiegel
1.Italien 3/2/1
2.Russland 1/0/1
3.Österreich 0/2/2

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