v Rodeln Naturbahn

Greta Pinggera, Evelin Lanthaler und Nadine Staffler am Podest (v.l.) © Miriam Jennewein

Evelin Lanthalers besonderer Sieg im Jaufental

Der doppelte Weltcupetappe der Naturbahnrodler auf der Tonnerboden-Bahn im Jaufental ist Geschichte – und mit ihr ein Sieg-Jubiläum von Südtirols bester Rodlerin aller Zeiten. Doch damit nicht genug, auch ein Österreicher hatte doppelten Grund zur Freude.

Der abschließende Sonntag stand ganz im Zeichen sportlicher Jubiläen: Im Einsitzer der Herren feierte Thomas Kammerlander den 25. Weltcupsieg seiner Karriere, und es war ein unerwarteter Sieg. Nach dem ersten Lauf lag „Kammi“ mit einem Rückstand von 0,33 Sekunden auf den Führenden Südtiroler Alex Gruber auf Zwischenrang vier. Den zweiten Lauf erwischte Kammerlander perfekt und machte in 1.43,27 Minuten Platz um Platz gut. Auch Gruber musste sich im Ziel um 0,04 Sekunden geschlagen geben, Rang drei ging an den Juniorenweltmeister Fabian Brunner, ebenfalls aus Südtirol.


In der Gesamtwertung ist der Dreikampf zwischen Michael Scheikl (AUT), Gruber und Kammerlander voll entbrannt: Scheikl und Gruber liegen nach vier von sieben Rennen mit je 330 Punkten gleichauf in Führung, Kammerlander folgt mit 325 Punkten.

Thomas Kammerlander bot eine furiose Aufholjagd. © Miriam Jennewein


Zu einer ganz engen Kiste entwickelte sich das Rennen im Einsitzer der Damen: Die Halbzeitführende Evelin Lanthaler konnte im zweiten Lauf nicht ihre gewohnte Leistung abrufen, ihr Vorsprung von 0,31 Sekunden schmolz kontinuierlich dahin und am Ende rettete die Weltmeisterin 0,02 Sekunden über die Ziellinie. Mit einer Zeit von 1.44,83 Minuten feierte die 32-Jährige aus dem Passeiertal ihren 40. Weltcupsieg, vor den beiden Vinschgerinnen Greta Pinggera und Nadine Staffler (+0,48 Sekunden).

„Heute ist es wirklich extrem knapp geworden, ich glaube, im zweiten Lauf war ich wohl nicht locker genug. Den Kuchen zum 40. Sieg werde ich jetzt mit meinen Teamkolleginnen und dem Trainerstab genießen“, freute sich Lanthaler. Mit dem Maximum von 400 Punkten führt Lanthaler souverän die Gesamtwertung an, vor Pinggera (286 Punkte) und Tina Unterberger (AUT/275).

Organisatoren ziehen positive Bilanz

Zufriedene Gesichter auch bei den Veranstaltern vom ASV Jaufental rund um OK-Chef Walter Volgger: „Das Nightrace am Samstagabend war ein Publikumsmagnet, die vielen Zuschauer sorgten für eine tolle Stimmung. Auch sportlich haben wir gesehen, dass die Tonnerboden-Bahn immer für einen Hundertstelkrimi gut ist“. Volgger bedankt sich auch beim Rodelverband FIL für das Vertrauen und bei den vielen freiwilligen Helfern, die für einen reibungslosen Ablauf des Doppelweltcups gesorgt haben.

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