v Rodeln Naturbahn

Eilt von Sieg zu Sieg: Evelin Lanthaler. © Sobe Hermann

Immer wieder Evelin Lanthaler

Der Weltcup der Rennrodler auf Naturbahn im Passeiertal ist am Sonntag mit den Verfolgungsrennen der Einsitzer zu Ende gegangen. Dabei feierte Evelin Lanthaler ihren 11. Weltcupsieg in Folge. Bei den Herren ging der Sieg in den K.O.-Duellen an den Nordtiroler Thomas Kammerlander.

Top-Favoritin Lanthaler setzte sich im 16-er Feld der Damen durch. Die Passeirer Lokalmatadorin wies im Finale, das 4 Athletinnen bestritten, Tina Unterberger (Österreich), Greta Pinggera (Laas) und Michelle Diepold (ebenfalls Österreich) in die Schranken. Lanthaler glückte mit einer Zeit von 54,86 Sekunden eine Traumfahrt.

„So schnell wie heute bin ich hier noch nie gefahren. Und trotzdem war es noch keine perfekte Fahrt, denn ich hatte einen Fehler. Von einer Entscheidung im Kampf um den Gesamtweltcup kann man nicht sprechen, denn es kann viel passieren. Die Saison ist noch lang“, sagte Lanthaler nach ihrem 11. Weltcupsieg in Folge, dem 14. in den letzten 15. Rennen und dem insgesamt 23. Triumph in der höchsten Wettkampfserie der Naturbahnrodler. Bereits am Samstag hatte die Lokalmatadorin triumphiert (SportNews hat berichtet).

Daniela Mittermair aus Deutschnofen holte den 5. Platz. Die für Deutschland startende Latscherin Sara Bachmann hole den 7. Platz.

Österreichischer Doppelsieg
Bei den Herren ging der Sieg nach Nordtirol. Thomas Kammerlander zeigte auf der Bergkristallbahn sehr konstante Leistungen. In der ersten Runde, in der der Ötztaler ein Freilos hatte, gelang ihm mit einer Zeit von 54,06 Sekunden die schnellste Fahrt des gesamten Wettbewerbs. Danach schaltete der amtierende Gesamtweltcup-Sieger seinen Teamkollegen Christian Schopf aus und zwang im Viertelfinale mit Florian Glatzl ebenfalls einen österreichischen Rodler in die Knie.

Im Viererfinale glückte Kammerlander neuerlich eine Galavorstellung und setzte sich in 54,09 Sekunden vor seinem Teamkollegen Michael Scheikl und dem Völser Patrick Pigneter durch. Weltmeister Alex Gruber (Villanders) musste sich nach einem Fahrfehler mit Rang vier zufriedengeben. Insgesamt waren 26 Schlitten am Start.

Siegreich: Thomas Kammerlanders. © Sobe Hermann


„Das Format ist sehr spannend und auch für die Zuschauer attraktiv. Dennoch finde ich persönlich die klassischen Rennen interessanter. Ich habe heute am Material einige Dinge verändert und das hat sich sehr positiv ausgewirkt. Der Kampf um den Gesamtweltcup verspricht besonders spannend zu werden“, sagte Kammerlander. Der beste Azzurro Patrick Pigneter erklärte hingegen, dass er nach dem Rodelbruch vor einer Woche mit dem neuen Material das Maximum herausgeholt habe. „Bei den Trainings vor Weihnachten war ich hier im Passeiertal immer extrem schnell unterwegs. Die Umstellung hat mich jetzt schon ein wenig aus dem Konzept gebracht. Der Gesamtweltcup bleibt aber trotzdem mein großes Saisonziel“, gab der 32-Jährige zu Protokoll.

Das Verfolgungsrennen der Doppelsitzer hatten am Samstag Pigneter und Florian Clara für sich entschieden.
Die Ergebnisse
Verfolgung Einsitzer Damen
Pos.NameLandZeit
1.Evelin LanthalerITA/Platt in Passeier54,86 Sekunden
2.Tina UnterbergerÖsterreich55,49
3.Greta PinggeraITA/Laas55,83
4.Michelle DiepoldÖsterreich56,02
5.Daniela MittermairITA/DeutschnofenViertelfinale
6.Jekaterina LawrentjewaRUSViertelfinale
7.Sara BachmannGER/LatschViertelfinale
8.Michaela NiemetzGERViertelfinale

Herren
Pos.NameLandZeit
1.Thomas KammerlanderAUT54,09
2.Michael ScheiklAUT54,23
3.Patrick PigneterITA/Völs54,41
4.Alex GruberITA/Villanders55,07
5.Grigory BukinRUSViertelfinale
6.Florian GlatzlAUTViertelfinale
7.Florian ClaraITA/CampillViertelfinale
8.Alexander EgorowRUSViertelfinale

Autor: am/pm

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