v Rodeln Naturbahn

In dieser Saison nicht zu schlagen: Evelin Lanthaler. © Chris Walch

Lanthaler eilt von Sieg zu Sieg

Auch im fernen Moskau ist die Passeirerin nicht zu bremsen: Evelin Lanthaler hat am Samstag beim Weltcup in der russischen Hauptstadt den dritten Sieg im dritten Rennen gefeiert.

Auf der „Spatzenhügel-Bahn“ in Moskau stand die dritte Weltcup-Etappe der Naturbahnrodler auf dem Programm. Auf der spektakulären Bahn zwischen der altehrwürdigen Universität und dem Luzhniki-Stadion fielen am Samstag drei Entscheidungen.

Dabei stand einmal mehr Evelin Lanthaler im Mittelpunkt. Die Passeirerin feierte ihren dritten Saisonsieg im dritten Rennen. Diesmal verwies sie die Russin Jekaterina Lawrentjewa und die Laaserin Greta Pinggera auf die Plätze zwei und drei. Lanthaler erzielte in beiden Läufen Bestzeit und siegte mit einem Vorsprung von 0,56 Sekunden einmal mehr souverän. Die Latzfonserin Alexandra Pfattner beendete das Rennen auf dem vierten Platz.

Das Podest der Damen (v.l.) Jekaterina Lawrentjewa, Evelin Lanthaler und Greta Pinggera. Fotos: Chris Walch

Gruber hinter Kammerlander

Im Einsitzer der Herren rollte der Nordtiroler Thomas Kammerlander das Feld von hinten auf. Nach dem ersten Lauf am Freitag lag der Europameister nur auf dem vierten Rang, am Samstag erwischte er einen Traumlauf und feierte seinen zweiten Saisonsieg.

„Ich hätte nicht gedacht, dass es nach dem miserablen Lauf am Freitag noch zum Sieg reicht. Ich bin wirklich überrascht. Aber durch die kälteren Temperaturen ist auch das Eis auf der Bahn härter geworden, und schon hat das System aus Rodel und Fahrer wieder funktioniert“, so Kammerlander, der seinen Sieg in Moskau 2017 wiederholte und jetzt alleiniger Spitzenreiter im Gesamtweltcup ist.

Auf Platz 2 folgte der Villanderer Alex Gruber. Der Weltmeister lag nach dem ersten Lauf in Führung, am Samstag reichte es allerdings nur für die siebte Laufzeit.

Das Podest der Herren (v.l.): Alex Gruber, Thomas Kammerlander und Florian Glatzl.

Äußerst knapp das Podest verpasst hat der Völser Patrick Pigneter. Er war als Vierter um gerade mal eine Hundertstelsekunde langsamer als der drittplatzierte Österreicher Florian Glatzl. Der Völser Stefan Federer landete auf dem fünften Platz.

Pigneter/Clara auf Rang 3

Ihren ersten Weltcupsieg feierten die Russen Stanislav Kovshik/Ilia Tarasov im Doppelsitzer. Mit einem fehlerfreien Lauf setzte sich das Duo klar vor ihren Teamkollegen Aleksandr Egorov/Petr Popov durch. Die Weltcupführenden und Favoriten Patrick Pigneter/Florian Clara mussten sich mit dem dritten Platz begnügen. Wegen anhaltender Probleme mit dem Eis auf der Bahn musste der Doppelsitzer nach nur in einem Lauf gewertet werden.

Pigneter/Clara (rechts) landeten hinter den beiden russischen Doppelsitzern auf dem dritten Platz.

Für Sonntag stehen in Moskau die Verfolgungsrennen auf dem Programm.

Autor: am/pm

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