v Rodeln Naturbahn

Evelin Lanthaler eilt von Sieg zu Sieg. © Miriam Jennewein

Lanthaler ist eine Klasse für sich

Evelin Lanthaler hat am Samstag beim Weltcup der Naturbahnrodler in Mariazell (Österreich) ihre beeindruckende Siegesserie fortgesetzt. Gleichzeitig übernahm Alex Gruber die Weltcup-Führung.

Wegen des Tauwetters der vergangenen Tage wurde die fünfte Weltcup-Etappe in der Obersteiermark in nur einem Lauf ausgetragen, anstatt wie üblich in zwei Läufen. Am Ausgang des Rennens änderte das jedoch nichts: Lanthaler gewann in 1.10,49 Minuten vor ihrer Teamkollegin Greta Pinggera (+ 0,29 Sekunden). Dritte wurde die Österreicherin Riccarda Ruetz (+ 1,13). In der Gesamtwertung führt Lanthaler, die bisher alle Rennen gewonnen hat, mit 500 Punkten vor Pinggera (380 Punkte) und Lisa Walch (345 Punkte), die sich in Mariazell mit Platz sechs begnügen musste.


„Ob ich alle sieben Weltcups in dieser Saison gewinnen werde, kann ich nicht sagen. Auf jeden Fall will ich es versuchen. Die Bahn in Moskau liegt mir, dort habe ich schon einige schöne Erfolge gefeiert“, blickt Lanthaler bereits auf das anstehende Saisonfinale.

Gruber auf dem Podium
Bei den Herren nutzte Lokalmatador Michael Scheikl, der aus dem nur wenige Kilometer entfernten Kindberg stammt, die Gunst der Stunde und fuhr auf der Sigmundsberg-Bahn in 1.09,08 Minuten Bestzeit. Knapp dahinter reihte sich Europameister Alex Gruber auf Rang zwei ein, nur 0,02 Sekunden vor dem drittplatzierten Thomas Kammerlander (Österreich). Für Scheikl ist es der erste Saisonsieg, der siebte Sieg insgesamt. Kurioses Detail: Seinen ersten Weltcupsieg feierte der Steirer im Jänner 2009 in Mariazell. In den letzten vier Weltcups in der Steiermark (Winterleiten und Mariazell) hieß der Sieger immer Michael Scheikl, sechs seiner sieben Siege holte der 32-Jährige in der Steiermark.

Das Podium bei den Herren. © Miriam Jennewein


In der Gesamtwertung hat Gruber mit 430 Punkten das Trikot des Weltcupführenden von Kammerlander (425 Punkte) übernommen, Scheikl rückt mit 380 Punkten dem Führungsduo näher. Vor dem Saisonfinale mit dem Doppelweltcup in Moskau führt Gruber erstmals in diesem Winter die Weltcupwertung alleine an, nachdem Kammerlander und er nach dem zweiten Rennen bereits gleichauf in Führung lagen.

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