v Rodeln Naturbahn

Die Südtirolerinnen Evelin Lanthaler und Greta Pinggera (rechts) fuhren am Samstag in Umhausen auf das Podest.

Lanthaler steht beim zweiten Weltcup in Umhausen ganz oben

Auf der legendären Grantau-Bahn in Umhausen wurde am Samstag der FIL Weltcup im Rennrodeln auf Naturbahn mit dem zweiten Rennen fortgesetzt. Im Einsitzer Damen ging der Sieg an Evelin Lanthaler, im Doppelsitzer waren die Routiniers Patrick Pigneter/Florian Clara nicht zu schlagen.

Weltmeisterin Evelin Lanthaler aus Moos in Passeier holte sich mit Bestzeit in beiden Läufen in überlegener Manier ihren 34. Weltcupsieg. War die 30-Jährige mit ihrer Leistung im ersten Durchgang noch nicht ganz zufrieden, zeigte sie in der Entscheidung groß auf und blieb mit einer Gesamtzeit von 2.29,66 Minuten als einzige Starterin unter der magischen Marke von 2.30 Minuten. Mit einem Rückstand von 0,88 Sekunden holte Juniorenweltmeisterin Lisa Walch (GER) innerhalb einer Woche ihr zweites Podium im Weltcup, knapp gefolgt von Greta Pinggera (Laas) als Dritte.


„Im zweiten Lauf musste ich heute wirklich alles geben, denn die Konkurrenz ist in bestechender Form. Vor allem Lisa Walch heizt uns ordentlich ein“, erklärte Lanthaler nach ihrem zweiten Saisonsieg, die somit auch in der Gesamtwertung mit 200 Punkten vor Walch (170) und Pinggera (140) in Führung liegt.

Pigneter/Clara siegen bei den Doppelsitzern
Im Doppelsitzer feierten die Südtiroler Weltmeister Patrick Pigneter/Florian Clara im zweiten Rennen der Saison ihren zweiten Sieg. Für ihren insgesamt 67. Weltcupsieg mussten die Routiniers allerdings schuften, denn die jungen Tiroler Fabian Achenrainer/Simon Achenrainer machten vor allem im zweiten Lauf gehörig Druck.

Am Ende spielten Pigneter/Clara ihre ganze Klasse aus und fuhren in 2.35,19 Minuten zum Tagessieg, die Achenrainer-Cousins landeten mit einem Rückstand von nur 0,31 Sekunden auf Platz zwei, Dritte wurden die Russen Pavel Porshnev/Ivan Lazarev (+1,03 Sekunden). In der Gesamtwertung führen Pigneter/Clara mit 200 Punkten, dahinter liegen Porshnev/Lazarev und Achenrainer/Achenrainer mit je 155 Punkten auf Rang zwei.

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