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Die Alpin Rodler aus Südtirol rund um Daniel Gruber (Bildmitte) wollen im Passeiertal wieder angreifen. © Ulrich Wilhelm

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Die Alpin Rodler aus Südtirol rund um Daniel Gruber (Bildmitte) wollen im Passeiertal wieder angreifen. © Ulrich Wilhelm

Nach fünf Jahren: Alpin-Rodel-Weltcup kehrt nach Passeier zurück

Das neue Jahr beginnt für die Alpinrodler mit einem ganz besonderen Rennen: Am 3./4. Jänner 2026 steht auf der „Bergkristall-Bahn“ im Passeiertal der dritte FIL Alpin Rodel Weltcup auf dem Programm. Zuletzt war die Strecke vor fünf Jahren (Jänner 2021) Austragungsort eines Weltcuprennens.

Die 874 Meter lange Naturrodelbahn „Bergkristall“ in der Gemeinde Moos/Moso stellt die Rodlerinnen und Rodler vor große Herausforderungen. Auf der einen Seite ist der obere Streckenabschnitt mit der „Großen Kehre“ technisch anspruchsvoll, auf der anderen Seite ist der Schlussteil ab der Schlüsselstelle „Labyrinth“ eine Hochgeschwindigkeitsstrecke, die viel Mut erfordert.

Neuland für viele Athleten

Mit der Rückkehr in den Weltcupkalender nach fünf Jahren Pause sind viele Athletinnen und Athleten zum ersten Mal auf der „Bergkristall“ im Weltcupeinsatz, etwa die Sieger vom Auftakt in Winterleiten (AUT) Daniel Gruber (Schleis/Lana) und Alex Oberhofer (Laas), die Zweitplatzierte im Einsitzer Damen, Nina Castiglioni (Partschins) und die gesamte Spitze im Doppelsitzer. Von den Damen waren 2021 lediglich Winterleiten-Siegerin Riccarda Ruetz (AUT), Daniela Mittermair (Deutschnofen) und Nadine Staffler (Laas), Lisa Walch (GER) und Patricija Urbanc (CRO) im Passeiertal am Start, bei den Herren waren es Winterleiten-Sieger Fabian Achenrainer (AUT) und Jerome Almer (SUI), sowie die Doppelsitzer Tomas Hasek/David Rydel (CZE).

Kleiner Vorteil Juniorenweltcup

Allerdings war Passeiertal genau vor einem Jahr (4. Januar 2025) Austragungsort des Juniorenweltcups, was ein keiner Vorteil für die „junge Generation“ sein könnte. Damals feierte Tina Stuffer (St. Ulrich) ihren ersten Sieg im Juniorenweltcup, vor Jenny Castiglioni (Partschins) und Lotte Mulser (Völs), Nina Castiglioni wurde Vierte. Alex Oberhofer gewann vor den Rodelbrüdern aus Slowenien, Vid und Ziga Kralj.

Gesamtwertungen nach zwei Rennen

In der aktuellen Weltcupwertung liegt Daniel Gruber (170 Punkte) nach zwei von sieben Rennen an der Spitze, dahinter folgen Fabian Achenrainer (160) und Alex Oberhofer (155). Im Gesamtweltcup der Damen führt Riccarda Ruetz mit 200 Punkten, vor Nina Castiglioni (170) und Jenny Castiglioni (125). Im Doppelsitzer führen Maximilian Pichler/Nico Edlinger (AUT) mit 200 Punkten, vor Tobias Paur/Andreas Hofer (Völs/Platt/155), Matthias Lambacher/Peter Lambacher (Villnöß/145) und den Slowaken Gabriel Halcin/Samuel Halcin (130).



Das Programm
Samstag, 03.01.2026

09.30 Uhr: 1. + 2. Nationentraining Einsitzer Damen/Einsitzer Herren
13.00 Uhr: Nationentraining Doppelsitzer
14.00 Uhr: Wertungslauf Doppelsitzer

Sonntag, 04. 01. 2026
10.00 Uhr: 1. Wertungslauf Einsitzer Damen/Einsitzer Herren
11.30 Uhr: 2. Wertungslauf Einsitzer Damen/Einsitzer Herren, anschließend Blumenzeremonie und Siegerehrung

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