v Rodeln Naturbahn

Nadine Staffler feierte einen souveränen Sieg. © Foto Hermann Sobe / Sobe Hermann

Staffler gewinnt Heimweltcup in Laas

Am Wochenende hat der Junioren-Weltcup der Naturbahnrodler in Laas Halt gemacht. Nadine Staffler durfte dabei über einen Heimsieg jubeln.

Während der Elite-Weltcup der Naturbahnrodler am Wochenende im fernen Moskau zu Gast war, haben sich die Nachwuchsrodler bei der dritten Weltcup-Etappe auf der „Gafair“-Bahn in Laas gemessen.

Rund 70 Athleten aus 20 Nationen waren mit am Start. Der Sieg bei den Juniorinnen ging dabei an eine Lokalmatadorin. Die 18-jährige Nadine Staffler triumphierte bei ihrem Heimrennen souverän und ließ Lisa Walch aus Deutschland klar hinter sich. Staffler erzielte in beiden Wertungsläufen Bestzeit und triumphierte mit einem Vorsprung von 1,09 Sekunden auf Walch. Der dritte Platz ging an Daniela Mittermair aus Deutschnofen (+1,12). Für Staffler war es der erste Saisonsieg.

Nadine Staffler hatte „ihre“ Heimbahn im Griff. © Foto Hermann Sobe / Sobe Hermann

Damit sah das Podest bei allen drei bisherigen Weltcups exakt gleich aus, lediglich in Sachen Platzierungen wechselten sich die Athletinnen ab. Vor dem Saisonfinale am 09. und 10. Februar in Oberpfuss herrscht Spannung pur, alle drei Rodlerinnen liegen in der Gesamtwertung mit 255 Punkten gleichauf.

Gruber verpasst Sieg nur knapp

Bei den Junioren ging der Sieg an Fabian Achenrainer. Der Favorit aus Österreich setzte sich vor dem Schleiser Daniel Gruber durch (+0,16 Sekunden). Für Gruber war es einer der größten Erfolge überhaupt. Der junge Schleiser (Jahrgang 2002), der im ersten Lauf bis auf zwei Hundertstel an Achenrainer herangekommen war, hat noch einige Jahre als Junior vor sich. Rang drei ging an den Völser Florian Haselrieder. Elias Gruber, der genauso wie sein Bruder Daniel für den ASC Laas startet, landete auf dem guten fünften Platz.

Zeigte in Laas eines seiner besten Rennen überhaupt: Daniel Gruber. © Foto Hermann Sobe / Sobe Hermann

Bei den Doppelsitzern siegten Achenrainer und Miguel Brugger. Das österreichische Duo, das somit alle drei Weltcuprennen der Saison gewonnen hat, verwies das russische Duo Kirill Kravchuk und Viacheslav Kudriavtsev auf den zweiten Platz. Rang drei ging nach Deutschland, und zwar an Oliver Schiller und Simon Dietz.

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