v Rodeln Naturbahn

Evelin Lanthaler stand wieder einmal ganz oben. © Miriam Jennewein

Südtiroler-Tag in Vatra Dornei

Mit den Rennen im Doppelsitzer und im Einsitzer Damen ist am Sonntag die 3. Station des FIL Weltcups im Rennrodeln auf Naturbahn in Vatra Dornei (ROU) zu Ende gegangen. In beiden Rennen gingen die Siege nach Südtirol.

Im Doppelsitzer sind Patrick Pigneter/Florian Clara eine Macht. Die amtierenden Weltmeister haben auf der 1024 Meter langen „Bukovina“-Bahn in den Karpaten ihren dritten Saisonsieg im dritten Rennen gefeiert. Den Grundstein zum Sieg legten die Routiniers mit einer Fabelzeit im ersten Lauf, im Finale reichte ihnen die zweitschnellste Zeit zum Tagessieg in 2.38,03 Minuten. Mit einem Rückstand von 0,63 Sekunden reihten sich die Russen Aleksandr Egorov/Ivan Rodin ein, vor den Cousins Fabian und Simon Achenrainer (AUT). Die beiden touchierten im zweiten Durchgang die Bande, Simon Achenrainer klagte anschließend über Schmerzen im linken Bein. Er wird sich in Österreich erneut untersuchen lassen, einem Start am kommenden Wochenende in Deutschnofen dürfte vermutlich nichts im Wege stehen.


„Es ist sehr schön hier in Vatra Dornei zu gewinnen, die Bahn ist immer eine körperliche Herausforderung. Im zweiten Lauf waren wir nicht ganz fehlerfrei, daher freut uns der Sieg umso mehr“, erklärte Patrick Pigneter nach dem dritten Saisonsieg. Mit 300 Punkten führen Pigneter/Clara die Gesamtwertung an, Achenrainer/Achenrainer folgen mit 225 Punkten auf Platz zwei, vor den Russen Pavel Porshnev/Ivan Lazarev (155), die in Vatra Dornei nicht am Start waren.

Patrick Pigneter/Florian Clara sind eine Macht. © Miriam Jennewein


Im Einsitzer der Damen eilt Evelin Lanthaler von Sieg zu Sieg. Die Weltmeisterin feierte in 2.29,45 Minuten ihren dritten Erfolg im dritten Rennen, dahinter reihte sich ihre Teamkollegin Greta Pinggera ein. Die Rumänien-Spezialistin feierte 2020 in Vatra Dornei ihren bislang letzten Weltcupsieg. Dritte wurde die amtierende Juniorenweltmeisterin Lisa Walch aus Deutschland.

„Heute freut mich besonders, dass ich mit großem Abstand gewinnen konnte. Mir ist die Revanche nach Platz zwei beim letzten Weltcup hier geglückt“, erklärte Lanthaler beim Siegerinterview. Im Gesamtweltcup steht Lanthaler bei 300 Punkten, Walch folgt mit 240 Punkten auf Rang zwei, Pinggera liegt mit 225 Punkten auf Platz drei. Der FIL Weltcup im Rennrodeln auf Naturbahn geht am 29.-30. Januar mit dem Klassiker in Deutschnofen/Nova Ponente (ITA) weiter.

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