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Valérie Grenier feierte einen überraschenden Sieg. © APA/afp / PIERRE TEYSSOT

Sensationsdame und Südtirolerin jubeln in Kranjska Gora

Die Kanadierin Valérie Grenier durfte im slowenischen Kranjska Gora über ihren 1. Weltcupsieg jubeln. Die Meranerin Elisa Platino freute sich derweil über die ersten Weltcuppunkte.

Sie führte überraschend – und bewahrte schlussendlich die Nerven. Die Kanadierin Valérie Grenier hat am Samstag ihren 1. Weltcupsieg überhaupt gefeiert. Die 26-Jährige, die zur Halbzeit 4 Hundertstel vor der Schweizerin Lara Gut-Behrami in Führung lag, setzte im 2. Lauf nochmal einen drauf: Anfangs verlor sie zwar ihren gesamten Vorsprung, aber durch eine überragende Fahrt im 2. Streckenteil sicherte sie sich den Sieg.


Schlussendlich war Grenier um 0,37 Sekunden schneller als die zweitplatzierte Azzurra Marta Bassino, die Slowakin Petra Vlhova landete auf dem 3. Platz. Gut-Behrami fiel auf Rang 5 zurück, die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin musste sich diesmal mit dem 6. Platz begnügen, ex aequo mit der Französin Coralie Frasse Sombet.

Für Grenier war es nicht nur der 1. Weltcupsieg sondern gleichtzeit der 1. Podestplatz. Die Kanadiern hatte aber bereits angedeutet, dass sie vorne mitfahren kann, sowar aber zuletzt im 2. Durchgang auf dem Semmering die Schnellste.

Platino erstmals in den Top 30

Grund zur Freude hat auch Elisa Platino, die erstmals Weltcuppunkte holen konnte. Die 23-jährige Meranerin hatte in den bisherigen 4 Weltcuprennen – stets Riesentorlauf – bei denen sie am Start war, immer die Qualifikation für den 2. Lauf der besten 30 verpasst.


Elisa Platino landete auf Platz 23. © pentaphoto


Am Samstag konnte sich Platino als 25. erstmals für den entscheidenden 2. Durchgang qualifizieren und bestätigte ihre gute Leistung aus dem 1. Lauf. Die Burggräflerin, die am morgigen Sonntag ihren 24. Geburtstag feiert, konnte sich dabei sogar noch etwas verbessern und landete auf dem starken 23. Platz. Auf die siegreiche Grenier fehlten ihr schlussendlich 3,12 Sekunden.

Nicht mit dabei im 2. Durchgang war hingegen die 2. Südtirolerin, die Olangerin Laura Steinmair. Der 22-Jährigen gelang aber ein ordentliches Weltcup-Debüt, welches sie auf Platz 40 beendete.

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