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Strahlemann Florian Eisath im Ziel der "Gran Risa" (Foto: Pentaphoto)

100 Rennen, ein Podest: Eisaths perfekter Tag in Alta Badia

99 Rennen bestritt Florian Eisath bis zum heutigen Sonntag im Alpinen Skiweltcup. In diesen 99 Rennen standen dem Eggener zwei sechste Plätze als bestes Karriere-Resultat zu Buche. Diese „Serie“ ohne Podiumsplatzierungen fand nun in Alta Badia ihr Ende.

Dementsprechend glücklich war Eisath nach seinem perfekten Rennen: „Ich habe fast Tränen in den Augen, ich kann das alles noch nicht richtig glauben“, wird der 32-Jährige auf der italienischen Wintersportverbandseite zitiert. „Ich spürte aber schon in den letzten Tagen ein besonderes Gefühl. In den vergangenen Rennen habe ich oft starke Zwischenzeiten herausgefahren – heute ging es schließlich darum, diese Teile zu einem Ganzen zu verbinden“, fuhr Eisath fort. Dass ihm dieses „Verbinden der Teile“ sensationell gelang, gibt dem Südtiroler eine große Genugtuung: „Es war einfach alles wie es sein sollte, das ist unglaublich.“

Für sein erstes Weltcup-Podest hätte sich Eisath keinen besseren Ort als Alta Badia aussuchen können. Bei seinem Heimrennen feierte der Eggener vor zwölf Jahren sein Debüt im internationalen Skizirkus, nun schloss sich für ihn auf der legendären „Gran Risa“ ein Kreis: „Ich glaube, dass das Schicksal das so wollte, dass ich hier zum ersten Mal aufs Podium steige. Genau hier, vor meinen Fans, meiner Frau und meinem Sohn – das ist unbeschreiblich.“

Autor: sportnews

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