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Marc Gisin beendet seine Ski-Karriere. © NTB Scanpix / GEIR OLSEN

2 Jahre nach Gröden-Sturz: Marc Gisin zieht Schlussstrich

Der Schweizer Skirennläufer Marc Gisin kehrt dem Spitzensport endgültig den Rücken.

Der inzwischen 32-jährige Speed-Spezialist fand nach einem schweren Sturz im Dezember 2018 bei der Weltcup-Abfahrt in Gröden, wo er sich ein Schädel-Hirn-Trauma sowie mehrere Knochenbrüche und eine Lungenquetschung zuzog, nicht mehr zu seinem vorherigen Leistungsvermögen zurück. Sein Körper erholte sich nicht mehr gänzlich von den schweren Verletzungen. Seine besten Weltcup-Platzierungen erreichte er jeweils in Kitzbühel. Auf der Steif landete er zwei Mal (2016 und 2018) auf Rang 5.


Der Horror-Sturz von Marc Gisin in Gröden schockte vor 2 Jahren die Ski-Welt © AFP / ALBERTO PIZZOLI


Gisin schrieb auf Social Media: „Es für mich an der Zeit, aufzuhören. Ich habe alles versucht, um nach meiner Verletzung in Gröden noch einmal zurückzukommen, doch mein Körper hält das nicht mehr aus. Er erlaubt mir es nicht, so Ski zu fahren, wie ich es will und wie es auf dem höchsten Niveau gefordert wäre. Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich in den letzten 10 Jahren begleitet und angefeuert haben. Besonders auch bei meiner Familie und den ganzen Ärzten bzw. Physiotherapeuten.“

Gisin hatte übrigens bereits vor dem Sturz in Gröden Verletzungen erlitten, etwa einen Kreuzbandriss in Crans Montana 2012 und ein Schädel-Hirn-Trauma mit Hirnblutung nach einem Sturz in Kitzbühel im Januar 2015.

Autor: dl

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