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Andreas Sander verletzte sich bereits Ende Dezember © SID / ALBERTO PIZZOLI

Abfahrer Andreas Sander mit Kreuzbandriss

Die deutschen Skirennläufer bleiben vom Verletzungspech verfolgt. Nachdem sich Kitzbühel-Sieger Thomas Dreßen Anfang Dezember einen Kreuzbandriss zugezogen hatte, fällt nun auch sein Mannschaftskollege Andreas Sander mit derselben Verletzung aus.

Wie Sander in den sozialen Netzwerken mitteilte, erlitt er den Kreuzbandriss allerdings schon am 27. Dezember im zweiten Trainingslauf zur Abfahrt in Bormio. „Nachdem ich in den letzten Tagen beim Skitraining immer noch ein leichtes Ziehen im Knie verspürt habe, habe ich es jetzt vom Arzt anschauen lassen“, berichtete Sander. Die Diagnose, Kreuzbandriss im rechten Knie, „war natürlich sehr schockierend und überraschend für mich“.

Der Westfale wird nach eigenen Angaben in der kommenden Woche operiert, betonte aber: „Trotzdem richtet sich mein Blick schon wieder nach vorn. Ich werde alles geben, damit ich zum Saisonbeginn für den nächsten Winter wieder fit bin“. Mit der Rückkehr von Dreßen ist ebenfalls erst im kommenden Winter zu rechnen.

In besagtem Abfahrtstraining hatte Sander nach einem Sprung „etwas im Knie gespürt. Allerdings hatte es sich in den nächsten Tagen bei den Rennen nicht schlecht angefühlt“. Ironie des Schicksals: Einen Tag nach seiner schlechten Leistung in der Abfahrt in Bormio mit Rang 35 war Sander am 29. Dezember an gleicher Stelle im Super-G auf Rang 14 gefahren - er hatte damit die Norm für die Weltmeisterschaft im Februar (3. bis 14.) im schwedischen Are erfüllt.

Sanders beste Platzierung im Weltcup war bislang ein fünfter Rang beim Super-G im Dezember 2016 in Gröden gewesen. Bei der Abfahrt in Kitzbühel 2018, die Dreßen gewann, lag er bis zu einem Fehler im unteren Streckenabschnitt auf Podestkurs, wurde am Ende Sechster. Bei Olympia hatte er Rang acht im Super-G und Rang zehn in der Abfahrt belegt. In diesem Winter war er bislang noch nicht richtig in Schwung gekommen.

Autor: sid

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