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So präsentierte sich das Zielgelände in Lenzerheide am Mittwoch (Foto FIS) Dominik Paris und Co. mussten sich lange in Geduld üben (Pentaphoto)

Absagen in Lenzerheide - Svindal gewinnt kleine Kristallkugel

Das alpine Weltcupfinale in Lenzerheide beginnt mit einer Programmänderung: Die für heute geplanten Abfahrten der Männer und Frauen sind dem Schlechtwetter zum Opfer gefallen.

Grund für die Absage war der dichte Nebel, der die Piste in Graubünden seit den frühen Morgenstunden einhüllt. Der für 9.30 Uhr angesetzte Start der Herren-Abfahrt wurde mehrfach verschoben, um dann um 13.30 Uhr engültig abgesagt zu werden.


Paris und Innerhofer dieLeidtragenden


Aufgrund des dichtgestaffelten Programm beim Weltcupfinale kann das Rennen nicht nachgeholt werden. Aksel Lund Svindal holt sich die kleine Kristallkugel ohne überhaupt im Renneinsatz gestanden zu haben. Dominik Paris und Christof Innerhofer sind somit die großen Verlierer der wetterbedingten Absage. Sie hatten sich noch Hoffnungen gemacht, den Norweger an der Spitze der Disziplinenwertung abzufangen. Allerdings brachte die Streichung der Abfahrt auch für Svindal Nachteile, denn ihm wurde somit die Chance genommen, in der Weltcupgesamtwertung wertvolle Punkte auf Marcel Hirscher gutzumachen. Dieser war bei der Abfahrt nicht am Start.


Auch die Frauen müssen passen

Am Nachmittag hatten auch die Speed-Damen Gewissheit: Der zunächst auf 15 Uhr verschobene Weltcupbewerb wurde ersatzlos gestrichen. Somit bleibt Lindsay Vonn an der Spitze der Abfahrtswertung. Die verletzte US-Amerikanerin wahrt ihren Ein-Punkte-Vorsprung auf Tina Maze. Für Vonn ist dies bereits der 17. Weltcuptitel ihrer Karriere.



Autor: sportnews

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