
Niels Hintermann wird nicht mehr für die Schweizer an den Start gehen. © ANSA / ALESSANDRO DELLA VALLE
Abschiede im Ski-Weltcup: Diese Stars gehen
Wenn am letzten Oktober-Wochenende in Sölden der Skiweltcup 2026/27 beginnt, werden zahlreiche prominente Namen fehlen. Hier liefern wir alle Rücktritte im Überblick.
08. Mai 2026
Von: av
Wie üblich nach Olympischen Spielen, haben zahlreiche Athletinnen und Athleten ihre Karriere beendet. Weitere Abschiede stehen zudem bevor, vor allem bei Lara Gut-Behrami, Michelle Gisin (beide Schweiz) und auch bei Federica Brignone weiß man nicht, wohin die Reise als Ausnahme-Athletin noch führt. Sie sind nach schweren Verletzungen noch immer angeschlagen.
Nachfolgend eine Liste, wer seine Skier nach dem Ende dieser Saison an den Nagel gehängt hat: Im französischen Skiteam haben Adrien Theaux, Alexis Pinturault und Clara Direz einen Schlussstrich gezogen. Mit Pinturault geht der gemeinsam mit Jean-Claude Killy erfolgreichste Skirennfahrer aller Zeiten in die sportliche Pension.
Groß ist der Aderlass auch bei den Deutschen: Neben den Speed-Spezialisten Andreas Sander und Romed Baumann haben auch die beiden Slalomfahrer Anton Tremmel und Sebastian Holzmann aufgehört.
Romed Baumann verlässt den Ski-Zirkus. © GETTY IMAGES NORTH AMERICA / CHRISTIAN PETERSEN
Ebenso müssen auch die Schweizer ohne langjährige Topfahrer auskommen. Der Rücktritt von Niels Hintermann – er pausierte im Vorjahr wegen einer Krebserkrankung, kam aber heuer wieder stark zurück – fiel überraschend aus, dazu lassen es die Techniker Daniele Sette und Marc Rochat sowie Speed-Spezialistin Joana Hählen.
Im österreichischen Team hat Christina Ager die Skier an den Nagel gehängt, während Stephanie Venier berits im vergangenen August 2025 abdankte. Dazu gesellt sich mit Daniel Danklmaier ein Speedfahrer.
Ebenfalls nicht mehr dabei sind Jared Goldberg (USA) und Brodie Seger (Kanada), bei den Damen die Japanerin Aaso Ando sowie der Litauer Andrej Drukarow. Der 26-Jährige belegte zuletzt bei Olympia in Bormio die Ränge 22 (Slalom) und 23 (Riesentorlauf) und fuhr in 38 Weltcuprennen dreimal in die Punkte.
Jared Goldberg fuhr vor zwei Jahren in Gröden aufs Podium, jetzt hört er auf. © AFP / MARCO BERTORELLO
AJ Ginnis, griechischer Slalomspezialist mit amerikanischen Wurzeln und bei der Ski-WM 2023 sensationeller Silbergewinner im Slalom, musste aus Verletzungsgründen aufgeben. Mit Dave Ryding (Großbritannien) verlässt hingegen der Kitzbühel-Slalomsieger von 2022 die große Skibühne.
Bei den slowenischen Skidamen haben Ilka Stuhec, Siegerin von elf Weltcuprennen, und Ana Bucik-Jogan ihre Karrieren beendet.
Und Südtirol? Hier haben zwei namhafte Athleten „Lebewohl“ gesagt, nämlich Simon Maurberger und Hannes Zingerle. Die beiden Techniker-Spezialisten bestritten bei der Slalom-Italienmeisterschaft in Sestriere Anfang April ihre letzten Rennen. Maurberger wurde beim Sieg von Alex Vinatzer Vierter, Zingerle Siebter.
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