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Aleksander Aamodt Kilde mit seiner Mama. © Instagram

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Aleksander Aamodt Kilde mit seiner Mama. © Instagram

„Absolut herzzerreißend“: Kildes Mama leidet mit

Der norwegische Ski-Star Aleksander Aamodt Kilde muss erneut verletzungsbedingt pausieren. Nach seinem schweren Sturz im Abfahrtstraining in Chile ist die anstehende Saison für den 34-Jährigen bereits beendet. Das hat auch seine Mama hart getroffen.

Fast zwei Jahre lang kämpft Aleksander Aamodt Kilde mit den Folgen seines brutalen Sturzes von Wengen, wo er sich mehrere schwere Verletzungen zugezogen hat. Der Norweger arbeitete hart auf sein Comeback hin und wollte in diesem Winter angreifen. Doch bereits vor dem Saisonstart folgte der nächste Schock: Bei einem Trainingssturz in Chile riss sich der Gesamtweltcupsieger von 2020 die Achillessehne. Nun steht ihm erneut eine lange Pause bevor.


Wie schwer die Nachricht für Kildes Familie war, berichtete seine Mutter gegenüber der norwegischen Presse. „Es ist herzzerreißend“, sagte Kristin Aamodt Kilde, die während ihres Urlaubs in Italien die Mitteilung aus Chile erhielt. Als der Anruf auf dem Handy aufblinkte, war ihr sofort bewusst, dass irgendetwas Gravierendes passiert sein musste.

Aleksander Aamodt Kilde hat sich schwer verletzt. © GETTY IMAGES NORTH AMERICA / CHRISTIAN PETERSEN

Aleksander Aamodt Kilde hat sich schwer verletzt. © GETTY IMAGES NORTH AMERICA / CHRISTIAN PETERSEN


Da Kristin zunächst Schlimmeres befürchtete, war die besorgte Mutter erleichtert, dass die Verletzung keine lebenslangen Folgen mit sich brachte. Gleichzeitig lobte sie die Stärke ihres Sohnes, denn trotz der vielen Rückschläge verliere er nie den Mut und blicke immer nach vorne. „Er ist der coolste Mensch, den ich kenne“, so die stolze Mutter.

Am Boden zerstört

Auch Kilde selbst findet deutliche Worte für seine Enttäuschung. „Im Moment bin ich am Boden zerstört, wütend und frustriert“, schrieb der Norweger in den sozialen Medien. Er habe sich so fit wie schon lange nicht mehr gefühlt, deshalb sei die Verletzung an der rechten Achillessehne umso bitterer. Dem norwegischen Ski-Ass fällt es schwer zu akzeptieren, dass nun erneut eine lange Rehabilitationsphase auf ihn wartet. Dennoch sagt er: „Man lernt sich selbst durch diesen Prozess kennen. Ich kehre zu den Dingen zurück, die mir beim letzten Mal geholfen haben: Das Geschehene zu akzeptieren. Diese Akzeptanz hat mir jetzt geholfen.“

Im Interview mit NRK erklärt Kilde, dass er sich nun auf das Oberkörpertraining konzentrieren wolle, bis der Unterkörper wieder fit sei. Wann Kilde wieder auf den Skipisten stehen wird, bleibt vorerst unklar. Fakt ist, dass die diesjährige Saison gelaufen ist.

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