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Aksel Lund Svindal fuhr in Kitz nur den ersten Trainingslauf am Dienstag © APA/afp / JOE KLAMAR

Aksel Lund Svindal muss auf Abfahrt in Kitz verzichten

Seinen Traum vom Abfahrtssieg auf der Streif wird sich Aksel Lund Svindal auch heuer nicht erfüllen. Ob er im Super-G am Sonntag starten wird, steht noch nicht fest.

„Die 2019-Version von Kitzbühel ist härter als die 2019-Version von mir. Der erste Trainingslauf am Dienstag hat mir einige Probleme bereitet, ich habe mein Knie heute in Innsbruck gecheckt. Keine neue Verletzung, aber die alte hat schwer was abbekommen“, schrieb der Wengen-Vierte Svindal auf Instagram und wünschte seinen Kollegen für die Abfahrt alles Gute. Das zweite Training am Donnerstag hatte er ausgelassen. Die Krankenhausbesuche des 36-Jährigen häufen sich wieder, erst Anfang Jänner ließ er sich das Metall aus dem lädierten linken Daumen entfernen.

Diese Knieverletzung ist übrigens jene, die er bei seinem Horrorsturz 2016 in der Streif-Abfahrt erlitten hatte, als er sich am Tag nach dem Super-G-Sieg das vordere Kreuzband und den Meniskus im rechten Knie riss. 2017 musste er sich erneut operieren lassen und verpasste den Hahnenkammklassiker, im Vorjahr wurde er nach dem insgesamt dritten Sieg im Super-G in der Abfahrt Achter.

Kjetil Jansrud hatte sich im ersten Training auf der Streif zwei Finger gebrochen, somit fehlt auch der zweite Super-Elch in Kitz: „Bis das wieder hundert Prozent ist, dauert es sechs Wochen. Aber hoffentlich nicht sechs Wochen, bis ich wieder Ski fahren kann“, hatte Jansrud (33) als Zuschauer des zweiten Abfahrtstrainings gemeint. Er werde jedenfalls zur WM nach Aare fahren und es probieren. „Ob es geht oder nicht, werden wir sehen“.

Als Norwegens Nummer eins in Kitzbühel steht nun Gröden-Sieger Aleksander Aamodt Kilde (26) am Start, der Dritte der Wengen-Abfahrt.

Autor: apa/zor

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