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Geht bei Werner Heel in Kitzbühel der Knopf auf? (Foto: APA)

Alles bereit in Kitzbühel: Was ist für die Südtiroler drin?

Es ist angerichtet in Kitzbühel. Jetzt gilt es, auf gutes Wetter zu hoffen. Für die Nacht auf Freitag ist kräftiger Schneefall angesagt und auch am Freitagmorgen soll das Wetter alles andere als perfekt für ein Hahnenkamm-Rennen sein.

Trotzdem: Noch geht man in Kitzbühel davon aus, dass auch der Super-G plangemäß über die Bühne gehen kann. Für den Samstag ist eine Wetterbesserung vorhergesagt - die Abfahrt sollte nicht in Gefahr sein. Dennoch kann es kann gut sein, dass sich die Südtiroler Speed-Spezialisten bei schlechter Sicht und Neuschnee über die Streif kämpfen müssen. Wie sieht es mit den Südtirolern aus?


Was ist für Peter Fill & Co. bei Super-G und Abfahrt drin?

Peter Fill: Mit dem Kastelruther ist auf der Streif zu rechnen. Fill weiß, wie er die Kurven bei der Seidlalm fahren muss und kann den Ski auch in den vielen steilen Stücken der Streif laufen lassen. Kurzum: Fill ist ein kompletter Skifahrer, der in Kitzbühel zu den Favoriten gehört. Vor allem in der Abfahrt ist ihm eine Topplatzierung zuzutrauen.

Dominik Paris: Der Ultner ist das heißeste Südtiroler Eisen in Kitzbühel – und er weiß, wie man die Streif bezwingt. Dreimal hat der 28-Jährige in Kitzbühel schon gewonnen. Zweimal die Abfahrt, einmal den Super-G. Seine Trainingsleistungen (Platz 17 und 13) waren mäßig, doch das heißt gar nichts. Paris zählt zu engsten Favoriten – in der Abfahrt und im Super-G.

Christof Innerhofer: Kitzbühel ist seine Strecke. Dort ist es eisig, brutal und ruppig – perfekte Innerhofer-Verhältnisse. Aber: Der Neuschnee könnte ihm einen Strich durch die Rechnung machen. Vor allem beim Super-G am Freitag wird die Strecke in Mitleidenschaft gezogen sein. Zuletzt sagte der Gaiser zwar, dass er mit allen Bedingungen zurecht kommt, optimal ist es aber nicht.

Werner Heel: Der Passeirer kämpft seit Jahren um die Rückkehr in die Top-30. Ob ihm ausgerechnet in Kitzbühel der Knopf aufgeht? Unwahrscheinlich! Trotzdem, Heel gibt sich vor den Hahnenkamm-Rennen kämpferisch. Vor allem in der Abfahrt am Samstag sind Weltcup-Punkte keine Utopie.


Die Startnummern der Azzurri im Super-G

3 Dominik Paris
17 Peter Fill
18 Christof Innerhofer
39 Matteo Marsaglia
44 Emanuele Buzzi
60 Luca De Aliprandini


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SN/cst

Autor: sportnews

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