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Johan Eliasch muss um seine erfolgte Wiederwahl fürchten. © APA / EXPA/JOHANN GRODER

Alles regulär: FIS steht zur Wahl ihres Präsidenten

Der Internationale Ski- und Snowboard-Verband (FIS) blickt der Anfechtung der Wahl von Präsident Johan Eliasch durch ganz gelassen entgegen.

„Die FIS ist zuversichtlich, dass das Verfahren des FIS-Kongresses 2022 in strikter Übereinstimmung mit den FIS-Statuten und dem Schweizer Recht durchgeführt wurde, was auch von den FIS-Rechtsberatern bestätigt wurde“, teilte der Weltverband am Montag mit. Die vorgebrachten Anschuldigungen seien „völlig unbegründet“.


Der Deutsche Skiverband (DSV) hatte gemeinsam mit den Verbänden der Schweiz, Österreich und Kroatien beschlossen, die umstrittene Präsidentenwahl vom Internationalen Gerichtshof CAS überprüfen zu lassen. Nach Angaben der FIS teilten die Einspruchsführer mit, „dass Verfahrensanträge, die offensichtlich nach demokratischen Grundsätzen formuliert und korrekt eingereicht bzw. vorgebracht wurden, vom externen FIS-Rechtsbeistand nicht zugelassen wurden“.

4 Nationen erheben Einspruch
Eliasch war Ende Mai für mindestens vier weitere Jahre zum Präsidenten gewählt worden. Der britisch-schwedische Geschäftsmann hatte beim Ski-Kongress in Mailand keinen Gegenkandidaten gehabt. Eliasch erhielt 100 Prozent der abgegebenen Stimmen, aber nicht alle Delegierten hatten gewählt. Auf Antrag von Delegierten wurde per Abstimmung eine geheime Wahl festgelegt, die geforderte Option Nein als Antwort gab es nicht.

„Eine Wahl, bei der die Delegierten nur eine einzige Option hatten, um eine gültige Stimme abzugeben, nämlich mit Ja zu stimmen, deckt sich nicht mit unserem Rechtsverständnis und ist schlichtweg eine Farce“, hatte Stefan Schwarzbach, DSV-Vorstandsmitglied, damals gesagt.

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