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Giovanni Franzoni und Dominik Paris bei den Olympischen Spielen 2026. © APA/afp / FABRICE COFFRINI

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Giovanni Franzoni und Dominik Paris bei den Olympischen Spielen 2026. © APA/afp / FABRICE COFFRINI

Alter Hase und junger Wilder: Paris für Franzoni „perfekter Teamkollege“

Die Weltcup-Saison 2026/27 im Ski Alpin rückt immer näher. Ihr den eigenen Stempel aufdrücken wollen auch Dominik Paris und Giovanni Franzoni. Letzterer geriet jüngst mit Blick auf seinen Südtiroler Mentor ins Schwärmen.

Der vergangene Winter schrieb so manches Märchen – darunter auch jenes von Giovanni Franzoni. Der 25-Jährige fuhr beim Weltcup in Gröden erstmals in seiner Karriere auf das Podest, wenige Wochen später triumphierte er im Super-G von Wengen und auf der legendären Abfahrt in Kitzbühel. Die Silbermedaille in der olympischen Abfahrt von Bormio war das Sahnehäubchen eines kometenhaften Aufstiegs. Auch weil er diesen Moment gemeinsam mit seinem großen Idol Dominik Paris feiern konnte, der am selben Tag Bronze eroberte.


„Er macht immer den Scherz, dass er mir zu früh Dinge beigebracht hat“, meinte Franzoni am Rande des Festival dello Sport in Trient. „Er hätte warten müssen, bis er zurücktritt, und mir dann Ratschläge geben.“ Dass ihn Paris hier und da bereits in seine Geheimnisse eingeweiht hat, weiß Franzoni zu schätzen. „Er hat mir sehr geholfen – und das hat man auch gesehen. Als ich vom Riesenslalom kam, hatte ich zunächst immer ein bisschen Schwierigkeiten, das gewisse Extra in der Abfahrt zu finden. Seine Tipps waren sehr wertvoll. Er ist der perfekte Teamkollege.“

Franzoni über Paris: „Hoffe, dass er weitermacht“

Das dynamische Duo auf Skiern trennt zwölf Jahre, eine Zukunft ohne den Super-G-Weltmeister von 2019 will sich Franzoni aber noch nicht vorstellen. „Ich weiß nicht, wie viele Jahre er noch vor sich hat. Ich hoffe, dass er noch ein bisschen weitermacht“, meinte der azurblaue Shootingstar aus Brescia über seinen 37-jährigen Mentor.

Giovanni Franzoni und Dominik Paris bei den Winterspielen 2026. © APA/afp / FABRICE COFFRINI

Giovanni Franzoni und Dominik Paris bei den Winterspielen 2026. © APA/afp / FABRICE COFFRINI


Paris selbst freut sich jedenfalls über die Erfolge seines jüngeren Mannschaftskameraden. Wann ihm aufgefallen ist, dass Franzoni auch mal schneller sein kann als der Ultner? „Als er an mir vorbeigefahren ist“, antwortete der mit 20 Siegen zweiterfolgreichste Weltcup-Abfahrer der Geschichte beim Festival dello Sport auf eine solche Frage und hatte damit die Lacher auf seiner Seite.

Schon ein Jahr zuvor hatte Franzoni sein Talent durchblitzen lassen. Im zurückliegenden Winter platzte er schließlich auf die große Bühne. „Es war eine Überraschung zu sehen, wie schnell er sein kann. Er hat Qualität, schafft es, sich im Laufe der gesamten Saison zu verbessern“, lobte Paris. „Das ist für unsere Mannschaft großartig, weil wir wissen, dass wir jetzt einen jungen, schnellen Fahrer in unseren Reihen haben.“

Paris: „Ich will vor den Schweizern landen“

Der Startschuss für die neue Saison fällt am 24. und 25. Oktober mit dem Riesenslalom in Sölden, das erste Speed-Rennen des Winters steht am 28. November mit dem Super-G von Copper Mountain an. Die Ziele für die Saison? Franzoni sprach von Verbesserungen, „die ich von Rennen zu Rennen erzielen möchte.“ Paris wurde derweil etwas deutlicher: „Ich will vor den Schweizern landen“, ließ er sich zu einer kleinen Kampfansage in Richtung Franjo von Allmen und Marco Odermatt hinreißen.

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