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Vor herrlicher Kulisse gehen am Wochenende die Lauberhorn-Rennen über die Bühne.

Am Lauberhorn geht’s von Neuem los

Beaver Creek, Gröden und Bormio sind vorbei. Nach einem kurzen Durchschnaufen lassen es die Speedspezialisten in den nächsten Wochen so richtig krachen. In Wengen beginnt der zweite Teil der Abfahrtssaison.

Langentrejen, Hundschopf, Minschkante, Kernen-S oder Österreicher Loch: Die Lauberhorn-Abfahrt in Wengen strotzt nur so vor spektakulären und traditionsreichen Passagen. Vor der herrlichen Kulisse von Eiger, Mönch und Jungfrau steht den Ski-Assen ein packendes Weltcupwochenende bevor, das Teil zwei einer spannenden Saison einläutet.

Paris und Feuz im Fokus – Innerhofer vor Comeback
Zwei Athleten drückten der bisherigen Speedsaison ihren Stempel auf: Dominik Paris und Beat Feuz. Die beiden zählen auch in Wengen zu den absoluten Favoriten, auch wenn dem Ultner die spektakuläre Lauberhorn-Abfahrt bisher nie so recht gelungen ist. Eigentlich mag Paris Wengen gerne, doch besser als Vierter (2016) war der 30-Jährige nie. Feuz hingegen fühlt sich in seiner Heimat pudelwohl. Schon zweimal stand er auf dem Siegertreppchen ganz oben, ebenso oft als Zweiter eine Stufe darunter.

Beat Feuz hat in Wengen bereits zweimal gewonnen.

Jetzt geht das Kräftemessen am Lauberhorn, mit dem ersten Training am Dienstag, von Neuem los. Die Wengen-Abfahrt ist der Beginn einer Reihe von Klassikern, die in Kitzbühel (25. Jänner) und Garmisch-Partenkirchen (1. Februar) ihre Fortsetzung findet. Neben Paris werden mit Peter Fill, Alexander Prast (er war im Europacup stark unterwegs), Florian Schieder, Riccardo Tonetti und Christof Innerhofer drei weitere Südtiroler am Start. Zudem hat Cheftrainer Max Rinaldi Guglielmo Bosca, Emanuele Buzzi, Mattia Casse, Davide Cazzaniga, Matteo Marsaglia und Federico Simoni für die Abfahrt und die Kombination nominiert. Apropos Innerhofer: Der Gaiser wird in Wengen sein Comeback geben, nachdem es für die Rennen in Gröden und Bormio nicht gereicht hat.
Slalom am Sonntag, Kombi am Freitag
Denn los geht es in Wengen aber nicht mit dem Speedspektakel am Samstag, sondern mit der Kombination am Freitag. Zudem steht zum Abschluss am Sonntag ein Slalom auf der Jungfrau/Männlichen-Piste auf dem Programm, die ebenfalls zu den schwersten im Weltcupzirkus zählt. Mit Sicherheit fehlen wird Manfred Mölgg, der sich in Adelboden einen Kreuzbandriss zugezogen hat. Dafür wollen Stefano Gross, Giuliano Razzoli, Alex Vinatzer, Tommaso Sala, Simon Maurberger, Federico Liberatore (gewann zuletzt ein Europacup-Rennen), Tonetti und Debütant Francesco Gori die Farben ihres Teams hochhalten.
Weltcup in Wengen: Das Programm
Dienstag, Mittwoch & Donnerstag: Training (12.30 Uhr)
Freitag: Kombination (10.30 & 14 Uhr)
Samstag: Abfahrt (12.30 Uhr)
Sonntag: Slalom (10.15 & 13.15 Uhr)

Autor: cst

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