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Dominik Paris fliegt Anfang der nächsten Woche nach Ushuaia. © Pentaphoto

Argentinien wird zum Skitrainings-Mekka

Während in Europa brütende Hitze herrscht, schneit es in Südamerika. Der argentinische Winter hat nach zwei Jahren Coronapause heuer zahlreiche Topnationen des Skiweltcups angelockt – darunter auch die Azzurri.

Österreich, Schweiz oder Deutschland haben Ushuaia als Trainingsdomizil ausgewählt. Die Stadt im Süden von Argentinien hat ideale Voraussetzungen für das Skitraining während des europäischen Sommers. Der ÖSV spekuliert gar damit, eine fixe Basis in Ushuaia zu errichten (SportNews hat berichtet).


Ab Freitag werden auch die Azzurri im sogenannten Feuerland anwesend sein. Sofia Goggia, Federica Brignone und Marta Bassino (sie bilden das Eliteteam der Frauenmannschaft) machen den Anfang. Dominik Paris und das Riesentorlauf-Team treten die Reise nach Argentinien am Montag an, während das restliche Frauenteam und die Speedgruppe der Männer in rund zwei Wochen nach Ushuaia fliegen wird. Im südlichsten Skigebiet der Welt wird bis 23. September trainiert.

Gute Bedingungen und eine fitte Goggia
Die Voraussetzungen in Argentinien sind perfekt, es hat geschneit und die Pisten sind bestens präpariert. Gianluca Rulfi vom italienischen Wintersportverband FISI betont: „Es gibt schon einen Grund, dass sich fast alle Topnationen heuer für Ushuaia entschieden haben. Der Sommer in Europa war schwierig und aufgrund der klimatischen Bedingungen anders, als die letzten Jahre.“ Zudem gab Rulfi bekannt, dass sich Goggia bestens von ihren Knieproblemen erholt hat. Auch Nicol und Nadia Delago bekamen Sonderlob. Sie hätten den Sommer über sehr gut trainiert. 25 Tage lang wird in Ushuaia auf Schnee gearbeitet. Zudem stehen Materialtests auf dem Programm.

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