
Dominik Paris ballt die Faust. © ANSA / JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Auch im Super-G: Doppelter Paris in Kvitfjell
Dominik Paris hat in Kvitfjell nachgelegt und nach seinem Abfahrts-Sieg am Samstag auch den Super-G am Sonntag gewonnen. Es war bereits der achte Erfolg im norwegischen Skigebiet.
22. März 2026
Von: tu
Nach dem Spektakel im Super-G der Frauen stand beim Saisonfinale in Kvitfjell wenig später auch jener der Männer auf dem Programm. Anders als bei den Frauen, wo sich Sofia Goggia die kleine Kristallkugel erst am Sonntag gesichert hat, war die Entscheidung in der Disziplinenwertung bei den Männern bereits gefallen: Marco Odermatt durfte sich einmal mehr über die Trophäe freuen.
Der Tagessieg ging heute jedoch an Dominik Paris. Der Südtiroler setzte sich auf der weichen Piste in Norwegen knapp vor Vincent Kriechmayr (+0,07 Sekunden) und Raphael Haaser (+0,38) durch und feierte damit bereits seinen achten Erfolg in Kvitfjell. Auch Giovanni Franzoni (+0,86) wusste mit Rang fünf zu überzeugen, während Christof Innerhofer (+1,97/Platz 18) die Spitzenplätze verpasste.
Paris meisterte Kvitfjell einmal mehr am besten. © ANSA / Cornelius Poppe
Beim Saisonfinale in Kvitfjell bot sich den Speed-Spezialisten im letzten schnellen Rennen des Winters die letzte Chance auf einen Erfolg. Zunächst hatten Vincent Kriechmayr und Raphael Haaser auf der weichen Piste die Bestzeiten vorgelegt, dann aber kam Dominik Paris und stellte das Klassement noch einmal auf den Kopf.
Paris wie entfesselt
Dabei wirkte seine Fahrt alles andere als sauber oder geschniegelt. Paris holperte und polterte den Hang hinunter, blieb aber dennoch voll auf Zug und ließ sich auch von den schwierigen Bedingungen nicht aus dem Rhythmus bringen. Gerade diese aggressive und mutige Linie machte am Ende den Unterschied. Der Südtiroler nahm Kriechmayr 0,07 Sekunden ab und setzte sich an die Spitze, an der sich anschließend niemand mehr vorbeischieben konnte.Odermatt traute seinen Augen nicht. © ANSA / Geir Olsen
Für Marco Odermatt, der kurz nach Paris startete, blieb Kvitfjell derweil erneut ein schwieriges Pflaster. Zwar hatte der Schweizer die Super-G-Kugel längst sicher, den ersten Sieg auf der norwegischen Strecke konnte er aber auch diesmal nicht einfahren. Auch beendete der Schweizer das erste Mal in dieser Saison ein Rennen außerhalb der Punkte (+1,97/Platz 19) Über die nächste Kristallkugel durfte Odermatt dennoch jubeln, auch wenn ihm der ganz große Speed-Abschluss in Norwegen erneut verwehrt blieb.
Das Ergebnis
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