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Die Arbeiter auf der Saslong haben alle Hände voll zu tun Bereits im Sommer wurde bei den Kamelbuckeln gearbeitet

Auf der Saslong wird in Hinblick auf den Weltcup emsig gearbeitet

Die Vorbereitungsarbeiten auf die beiden Weltcup-Speed-Rennen am 18. und 19. Dezember (Super-G und Abfahrt) auf der Saslong haben am Montag begonnen. Unter der Leitung von Streckenchef Horst Demetz führen rund zehn Mitarbeiter des Organisationskomitees in den nächsten Wochen Kontrollen an Sicherheitsnetzen und Verankerungen durch, fixieren Abgrenzungszäune und bereiten die Strecke für den ersten Schneefall vor.

Bereits im Sommer wurden auf der Saslong verschiedene Verbesserungsarbeiten durchgeführt, um die klassische Weltcupstrecke den rasanten Entwicklungen des Rennsports und den Anforderungen des Internationalen Skiverbandes FIS anzupassen.
So wurde die Piste an den Kamelbuckeln verbreitert und mit Stützbauwerken aus armierter Erde stabilisiert. In den Boden wurden Bewehrungsbänder eingelegt, die Zugkräfte aufnehmen und diese über Reibung in den Boden abtragen. Durch die Verbreiterung ist eine großzügigere Kurssetzung beim Super-G möglich, die mehrere Varianten bei der Streckenführung zulässt.

Beim Jagerhaus wurden hingegen auf der linken Seite auf einer Länge von 200 Metern in Fahrtrichtung Hochsicherheitsnetze (FIS-A-Netze) mit einer Höhe von vier Metern angebracht.

Im Zuge der Meliorierungsarbeiten wurden längs der Strecke auch mehrere Kilometer Glasfaserkabel unterirdisch verlegt, die vor allem der Fernsehproduktion und der Datenübermittlung dienen. „Alle Arbeiten wurden von der Liftgesellschaft Saslong AG durchgeführt“, sagt Rennleiter Rainer Senoner „Damit sind die Verbesserungsarbeiten auf der Saslong, die vor 26 Jahren begonnen wurden, beinahe abgeschlossen.“

Autor: sportnews

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