
Cyprien Sarrazin kehrt in den Ski-Weltcup zurück . © APA / EXPA/JOHANN GRODER
Auf dieses Comeback freut sich die Ski-Welt
Nach 701 Tagen Wettkampfpause steht Cyprien Sarrazin unmittelbar vor seiner Rückkehr in den Ski-Weltcup.
02. November 2026
Von: dl
Der Franzose fühlt sich nach einer intensiven Vorbereitung zunehmend stärker und peilt den Super-G in Copper Mountain am 28. November an. Die endgültige Entscheidung will er allerdings erst am Tag vor dem Rennen treffen. Nach seinem schweren Sturz in Bormio im Dezember 2024, bei dem er beinahe sein Leben verloren hätte, arbeitet Sarrazin konsequent an seinem Comeback.
Die Vorbereitung führte ihn über Ushuaia und Zermatt bis ins Schnalstal, wo er zuletzt mit sehr guten Trainingszeiten überzeugte. Ab dem 13. November soll in Copper Mountain gemeinsam mit der französischen Mannschaft der letzte Feinschliff erfolgen. „Eine hundertprozentige Zusage können wir noch nicht geben, aber zu 99 Prozent bin ich dabei“, erklärte der 32-Jährige gegenüber französischen Medien.
Zurück auf altes Level?
Auch körperlich und mental sieht sich Sarrazin wieder auf einem guten Weg. In Südamerika habe er bereits phasenweise mit seinen Teamkollegen mithalten können, wenngleich ihm noch einige Trainingskilometer für die nötige Konstanz fehlen. „Im Moment habe ich das Gefühl, meine Fähigkeiten wieder vollständig zurückgewonnen zu haben. Ich hatte immer das Gefühl, alles unter Kontrolle zu haben – auch unter schwierigen Bedingungen“, betonte der Franzose. Besonders wichtig sei es ihm, wieder Vertrauen in seine eigenen Fähigkeiten zu gewinnen.Cyprien Sarrazin peilt in knapp einem Monat sein Weltcup-Comeback an. © APA/afp / FABRICE COFFRINI
Konkrete Ergebnisziele setzt sich Sarrazin für seine Rückkehr bewusst nicht. Vielmehr möchte er zunächst wieder Freude am Rennsport finden und Schritt für Schritt zu seiner alten Stärke zurückkehren. „Mein Ziel ist es, meine Gefühle auf den Skiern wiederzuentdecken und jene Emotionen zurückzugewinnen, durch die man sich lebendig fühlt“, erklärte er. Und weiter: „Ich möchte mir keinen Druck machen. Es geht einfach um die Freude, wieder das tun zu können, was ich liebe.“
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