
Henrik Kristoffersen war wütend. © ANSA / ANTHONY ANEX
Ausraster in Adelboden: Kristoffersen ist sauer
Der Slalom in Adelboden hat einen Shootingstar als Sieger hervorgebracht. Henrik Kristoffersen war unterdessen mächtig sauer.
11. Januar 2026
Von: det
Es war ein spektakulärer Slalom, den Tausende Ski-Fans am Sonntag in Adelboden zu sehen bekamen. Im großen Klassiker setzte sich am Ende mit Paco Rassat der Aufsteiger der Slalom-Saison durch. Hinter ihm klassierten sich die beiden Norweger Atle Lie McGrath und Henrik Kristoffersen. Letztgenannter sorgte nach dem Rennen für einiges an Wirbel.
Kristoffersen hatte das Feld nach dem ersten Durchgang angeführt, sein 34. Weltcupsieg war zum Greifen nahe. Doch nach einem nicht perfekten zweiten Lauf wurde der Norweger auf Rang 3 zurückgereicht. Bereits bei seiner Zieleinfahrt konnte Kristoffersen seinen Frust nicht verbergen und fluchte wie ein Rohrspatz. Und auch danach war der Superstar mächtig sauer.
Ski-Stöcke zerstört
Als das Schweizer Fernsehen SRF auf ein Interview mit Kristoffersen wartete, kam plötzlich ein norwegischer Betreuer angerannt und meinte live im TV: „Er zerbricht gerade einige Ski-Stöcke.“ Moderator Päddy Kälin zeigte sich überrascht, moderierte die kuriose Szene aber gekonnt weg. „Ah, er zerbricht Stöcke. Ja, dann ist er wohl gerade nicht in der Lage, mit uns zu reden.“Kristoffersen hatte trotz Platz 3 zu hadern. © APA/afp / FABRICE COFFRINI
Ein Interview mit dem SRF gab es also keines, dafür sprach Kristoffersen etwas später mit dem Online-Portal 20 Minuten – auch, wenn er sehr kurz angebunden war. „Ich bin zufrieden mit dem dritten Platz, aber mit allem bin ich nicht zufrieden. So ist halt Skifahren“, sagte der 31-Jährige. Den Grund für seinen Ausraster verriet Kristoffersen nicht. „Das behalte ich dann für mich…“, sagte er nur.
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